Der Stadtrat Luzern plant, die städtischen Immobilien gezielt zu unterhalten und zu sanieren, wie aus einem Bericht hervorgeht.
Villa Musegg
Die Villa Musegg ist eines der wenigen Gebäude der Stadt Luzern, das sich in einem schlechten Zustand befindet. (Archivfoto) - KEYSTONE/Urs Flueeler

Der Stadtrat Luzern will die städtischen Immobilien gezielt unterhalten und sanieren. Dies hält er in einem Bericht fest, den der Grosse Stadtrat bestellt hat.

Die Stadt Luzern besitzt gemäss des am Montag veröffentlichten Berichts und Antrags über 400 Schulhäuser, Verwaltungsgebäude und weitere Immobilien. Diese haben einen Gebäudeversicherungswert von rund 900 Millionen Franken. Die knapp 90 grössten Gebäude haben zusammen einen Wert von 700 Millionen Franken.

Gebäudewert im Fokus

Gemäss des Berichts entfallen auf die Gebäude, die in einem mittel- bis sehr guten Zustand sind, rund drei Viertel des Gebäudeversicherungswerts. Auf die Gebäude in einem sehr schlechten Zustand entfällt ein Prozent. Zu diesen gehört etwa die Villa Musegg.

Wie der Stadtrat in dem Bericht aufzeigt, wird in den nächsten Jahren der Gebäudeunterhalt forciert. Der Anteil der werterhaltenden Ausgaben zum Gebäudeversicherungswert wird 2025 bis 2029 über 3 Prozent betragen. Von 2017 bis 2022 lag diese Quote im Schnitt bei nur 1,8 Prozent; erst seit diesem Jahr liegt sie über zwei Prozent.

Zukunftspläne und Herausforderungen

Angestrebt wird eine Quote von 2 bis 2,75 Prozent. Der Stadtrat begründet den zeitweisen Rückgang der Sanierungstätigkeit mit der Schulraumplanung, die einige Zeit benötigt habe. Jetzt werde wieder vermehrt in grössere Sanierungen investiert.

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