Ohne Videobeweis wäre Werder Bremen abgestiegen
Werder Bremen hat den Klassenerhalt auch dem Videobeweis zu verdanken. Eine Studie zeigt, ohne den VAR wäre das Team von Florian Kohfeldt abgestiegen.

Das Wichtigste in Kürze
- Werder Bremen hat sich in extremis den Klassenerhalt in der Bundesliga gesichert.
- Ohne Videobeweis hätten die Grün-Weissen den Abstieg aber nicht verhindern können.
- Düsseldorf ist derweil der grosse Verlierer des Video Assistant Referees.
Am letzten Spieltag hat sich Werder Bremen noch auf den 16. Platz der Bundesliga vorgekämpft und sich anschliessend in der Relegation gegen Heidenheim durchgesetzt. Ohne den Videobeweis wäre das Weser-Wunder allerdings nicht möglich gewesen.
Wie eine Studie der Seite «wahretabelle.de» zeigt, hatte der Video Assistant Referee (VAR) grossen Anteil am Klassenerhalt des Kohfeldt-Teams. Laut der Analyse hätte Fortuna Düsseldorf acht Punkte mehr gesammelt, Bremen deren sechs weniger.
Neben Paderborn wäre also auch Werder ohne Video-Schiedsrichter mit deutlichem Abstand abgestiegen. Die Relegation hätte demnach der FC Augsburg bestreiten müssen.
In den oberen Tabellenregionen hat vor allem das drittplatzierte RB Leipzig vom VAR profitiert. Die Bullen wären ansonsten auf Rang fünf gelandet. Am überlegenen Meistertitel der Bayern ändert derweil auch diese Analyse nichts.