Hitzewarnung gilt jetzt bis nächsten Samstag

Stephan Felder
Stephan Felder

Zürich,

Der Bund hat die Warnungen vor der starken Hitzewelle bis nächsten Samstag um 20 Uhr verlängert. Bislang galt die Warnung nur bis Dienstag.

Gefahrenkarte
Die Gefahrenkarte von MeteoSchweiz. - MeteoSchweiz

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Hitzewarnung des Bundes wurde von Dienstag bis mindestens nächsten Samstag verlängert.
  • In den Niederungen werden bis zu 37 Grad erwartet, die Nächte bleiben tropisch warm.
  • Die Hitzewelle erreicht voraussichtlich in der zweiten Wochenhälfte ihren Höhepunkt.

Die Hitzewelle in der Schweiz dauert länger: Der Bund hat die bestehende Hitzewarnung von Dienstag bis mindestens nächsten Samstag verlängert.

Verantwortlich ist ein stabiles Hochdruckgebiet über Mittel- und Südeuropa, das weiterhin für hochsommerliche Temperaturen sorgt.

Bereits am Freitag und Samstag wurden in den Niederungen verbreitet 31 bis 35 Grad gemessen. Lokal sogar bis zu 36 Grad.

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In den kommenden Tagen werden vielerorts 34 bis 37 Grad erwartet. Auch nachts bleibt es mit 16 bis 22 Grad ungewöhnlich warm, besonders in Städten.

Nach Angaben der Meteorologen hält die Hitze mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens bis zum nächsten Wochenende an.

Ab Dienstag steigen die Temperaturen nochmals leicht an, ehe die Hitzewelle in der zweiten Wochenhälfte ihren Höhepunkt erreicht. Zudem könnte die Warnstufe 4 auf weitere Gebiete ausgedehnt werden.

Kommentare

User #2339 (nicht angemeldet)

Mich muss niemand vor der Hitze warnen. Wenn es zu Heiss ist gehe ich in den Schatten

User #2689 (nicht angemeldet)

Die Hitze erschien nicht als Wetter, sondern als Verfügung. Niemand erinnerte sich, wer sie erlassen hatte. Über den Asphalt von Basel krochen Temperaturen wie Aktenzeichen. Die Menschen schwitzten pflichtbewusst und ohne Einspruchsrecht. Jeden Morgen meldete das Thermometer einen neuen Verdacht gegen den Himmel. Die Seen lagen reglos da, als warteten sie auf eine Anhörung. In den Zügen wurde die Luft zu einem Formular ohne Ausfüllhilfe. Wer Schatten suchte, fand nur weitere Zuständigkeiten. Die Berge standen fern und unbeteiligt wie schweigende Beamte. Selbst die Uhren schienen langsamer zu gehen, aus administrativen Gründen. Niemand wusste, wann die Hitzewelle enden würde. Doch alle hatten das Gefühl, bereits zu spät zu sein.

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