FC Basel

    FCB schlägt Lugano – Shaqiri: «Heute war ich wie Chris Fassnacht»

    Mischi Wettstein
    Mischi Wettstein

    Basel,

    Der FC Basel baut seine Führung in der Super League auf vier Punkte aus. Gegen den FC Lugano braucht es aber Glück – und einmal mehr Superstar Xherdan Shaqiri.

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    Xherdan Shaqiri (FC Basel) im Nau.ch-Interview nach dem Spiel. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Xherdan Shaqiri und Marin Soticek bescheren dem FC Basel einen Heimsieg gegen Lugano.
    • Der FCB setzt sich damit an der Tabellenspitze von seinen Verfolgern ab.
    • Der Vorsprung auf Servette beträgt vier Zähler, jener auf die Young Boys schon fünf.

    Der FC Basel kann die Ausrutscher von YB und Servette im Kampf um die Tabellenspitze voll ausnutzen: Der Leader feiert zuhause gegen den FC Lugano einen 2:0-Heimsieg. Der Erfolg im Joggeli ist für Rot-Blau aber mehr als schmeichelhaft. Xherdan Shaqiri und Joker Marin Soticek schiessen die Hausherren zum Erfolg.

    Traust du dem FC Basel den Meistertitel zu?

    Xherdan Shaqiri freut sich nach dem «Magic Moment» beim 1:0 über einen unspektakulären, aber wichtigen Treffer. «Heute bin ich halt ein wenig wie der Chris Fassnacht gewesen», witzelt der FCB-Captain. «Diese Tore muss man auch machen, und die müssen auch rein. Und die müssen nicht immer spektakulär sein.»

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    Xherdan Shaqiri (FC Basel) im Interview nach dem Spiel. - Nau.ch

    Zu den Gerüchten um Unruhe zwischen Trainer und Mannschaft hat Shaqiri eine klare Meinung. «Es wird im Team mit sehr viel Ruhe gearbeitet. Das, was drumherum geschrieben wird, können wir nicht beeinflussen. Bei uns läuft es im Moment – und wir konzentrieren uns auf die Meisterschaft.»

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    Anton Kade (FC Basel) nach dem Spiel gegen Lugano. - Nau.ch

    Sein Teamkollege Anton Kade ist glücklich über seinen geglückten Joker-Einsatz. «Es ist immer geil, hier zu spielen», freut sich der Deutsche. Die vier Punkte Vorsprung auf die Verfolger seien «auf jeden Fall motivierend, das gibt Selbstbewusstsein. Der Titel ist der Traum, aber wir gucken von Spiel zu Spiel.»

    FCB findet nur langsam in die Partie

    Die Tessiner sind in der Anfangsphase die spielbestimmende Mannschaft, die besseren Torchancen hat aber Basel. Die beste Szene hat Albian Ajeti nach knapp einer halben Stunde, Amir Saipi ist aber vor ihm am Ball. Auf der Gegenseite muss Marwin Hitz sich bei einer abgerissenen Flanke von Uran Bislimi strecken.

    Insgesamt sind Offensivszenen in der ersten Halbzeit Mangelware. Dafür geht es umso ruppiger zur Sache im Joggeli – drei Gelbe Karten holt sich der FCB ab. Shaqiri sieht für Meckern den Karton, Ajeti und Metinho für rüde Fouls. Ajeti hat dabei sogar Glück, für seine offene Sohle gegen Grgic nicht Rot zu sehen.

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    In der ersten Halbzeit gibt es zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern einige Karten zu verteilen. - keystone

    Auch nach dem Seitenwechsel bleibt der FC Lugano die bessere Mannschaft und hat früh die Chance auf das 1:0. Marwin Hitz reagiert bei einem Abschluss von Renato Steffen aber blitzschnell und verhindert den Treffer. Im Gegenzug bleibt Traoré nach einem Sturmlauf an der Lugano-Defensive hängen.

    Shaqiri lässt den FC Basel jubeln

    Aber nach knapp einer Stunde ist es – natürlich – Xherdan Shaqiri, der für die Führung sorgt: Nach einem schnellen Gegenstoss der Hausherren bleibt Traoré noch mit seinem Abschluss an Saipi hängen. Der kann den Ball aber nicht sicher, der Abpraller landet beim goldrichtig stehenden Captain. Aus fünf Metern lässt sich Shaqiri nicht zweimal bitten.

    Xherdan Shaqiri FC Basel
    Xherdan Shaqiri erzielt das 1:0 für den FC Basel gegen den FC Lugano. - keystone

    In der Folge geht es Schlag auf Schlag: Erst scheitert Kade mit einem Distanzschuss an Saipi, dann bringt Shaqiri den Ball aus kurzer Distanz nicht aufs Tor. Auf der Gegenseite wird ein Abschluss des eingewechselten Cimignani von Schmid auf der Linie noch geklärt. Wiederum im Gegenzug rettet Saipi bei einem Kopfball von Kevin Carlos.

    Joker-Tor sorgt für die Entscheidung

    Nach 83 Minuten ist es dann erneut ein schneller Vorstoss, der die Entscheidung bringt: Carlos verlängert einen langen Ball auf Kade, der spielt den Querpass vor das Tor. Dort ist Marin Soticek vor Zanotti am Ball und spitzelt diesen ins verwaiste Tor. Es ist die Entscheidung zugunsten des FCB.

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    Der FC Basel ringt den FC Lugano nieder. - keystone

    Der FCB setzt sich damit in der Tabelle vier Punkte von Servette und fünf Zähler vor Titelverteidiger YB ab. Für Lugano ist der Meisterzug hingegen wohl endgültig abgefahren: Die Tessiner liegen nach der Auswärtspleite im Joggeli nun sieben Punkte hinter dem Tabellenführer zurück.

    Kommentare

    User #5202 (nicht angemeldet)

    So ein unsympathische Buben Club vom Rheinknie dürfen nicht Meister werden

    User #3146 (nicht angemeldet)

    Klar kein Platzverweis. Kein gestrecktes Bein, er spielt zuerst den Ball und der zusammenprall ist unglücklich. Ein Entscheid für den Fussball, dass sage ich als FCSG Fan.

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