Der Libanon setzt sich diplomatisch für eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah ein.
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Rauch steigt im Libanon nach einem Angriff von Israel auf. (Archivbild) - keystone

Die geschäftsführende Regierung im Libanon bemüht sich durch diplomatischen Kontakt mit den USA und Frankreich weiter um eine Waffenruhe im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz. Der Austausch dazu wurde verstärkt. Dies teilte Ministerpräsident Nadschib Mikati mit, der nur geschäftsführend im Amt ist.

Ziel sei, vor einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats den Druck zu erhöhen, um die israelischen Angriffe zu stoppen und auf eine befristete Waffenruhe hinzuwirken. Die reguläre libanesische Armee verhält sich in dem Konflikt neutral. Nach der massiven Ausweitung der israelischen Angriffe auf die Hisbollah-Miliz im Libanon vor etwa zwei Wochen hatten die USA und Frankreich eine 21 Tage lange Waffenruhe angeregt.

Der Forderung schlossen sich mehrere Staaten und die EU an. Die USA sind inzwischen von ihrer Forderung abgerückt und unterstützen die israelischen Angriffe im Nachbarland. Deren Ziel sei, die Fähigkeiten der Hisbollah zu schwächen und damit letztlich eine diplomatische Lösung zu erreichen, sagte ein Sprecher des US-Aussenministeriums.

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