China schickt Sondergesandten in den Nahen Osten
China entsendet seinen Nahost-Sondergesandten, Zhai Jun, um Gespräche zur Eskalation zwischen Israelis und Palästinensern zu führen.

Das Wichtigste in Kürze
- China entsendet seinen Sondergesandten Zhai Jun für Nahost-Gespräche in die Region.
- Er werde sich für Zivilisten, einen Waffenstillstand und Friedensgespräche einsetzen.
China schickt nach der jüngsten Eskalation der Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern seinen Sondergesandten für den Nahen Osten kommende Woche zu Gesprächen in die Region.
Er werde sich für den Schutz von Zivilisten, einen Waffenstillstand und Friedensgespräche einsetzen, kündigte der Diplomat Zhai Jun am Sonntag in einem Interview des chinesischen Staatssenders CCTV an. Zhai hatte bereits in den vergangenen Tagen Telefongespräche mit hochrangigen Vertretern Israels und der Palästinenser geführt.
Seit dem Angriff der Hamas-Terroristen auf Israel hat China trotz der vielen hundert Todesopfer eine Verurteilung der Islamistenorganisation vermieden.
Über die Luftangriffe der israelischen Armee auf den Gazastreifen und Opfer auf palästinensischer Seite wird dagegen prominent im Staatsfernsehen berichtet. Peking rief lediglich alle Beteiligten zur Zurückhaltung auf. Am Samstag tauschten sich US-Aussenminister Antony Blinken und Chinas Top-Diplomat Wang Yi telefonisch über die Lage aus.