RTX Spark – 1 Petaflop KI kommt ab Oktober in Laptops

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    USA,

    RTX Spark bringt bis zu 1 Petaflop KI-Leistung in Windows-PCs. Erste Notebooks und Mini-PCs sollen ab Oktober 2026 erhältlich sein.

    RTX Spark
    RTX Spark soll ab Oktober in ersten Notebooks und Mini-PCs erhältlich sein. - nvidia

    Nvidia konkretisiert zur IFA 2026 den Marktstart seiner neuen RTX-Spark-Plattform für Windows-PCs. Erste Geräte sollen bereits im Oktober weltweit in den Handel kommen, berichtet die «ComputerBase».

    Im Mittelpunkt steht der RTX Spark N1X mit einer Blackwell-GPU und einer ARM-CPU. Die stärkere Variante kombiniert 20 CPU-Kerne mit 6144 Blackwell-Cores und bis zu 128 GB Unified Memory, schreibt die «Heise».

    Die kleinere Ausführung verfügt über 18 CPU-Kerne und 5120 aktive Blackwell-Cores. Sie ist ausschliesslich für Notebooks vorgesehen und kann mit 24 oder 32 GB LPDDR5X ausgestattet werden.

    RTX Spark bringt 1 Petaflop KI-Leistung auf PCs

    Die grosse Variante kann dagegen sowohl in Notebooks als auch in Windows-Mini-PCs eingesetzt werden. Für diese Ausführung sind Speicherkonfigurationen zwischen 24 und 128 GB vorgesehen.

    Nvidia gibt für RTX Spark eine KI-Leistung von bis zu 1 Petaflop an. Die «Borncity» schreibt, dass die Plattform damit lokale KI-Anwendungen mit hoher Rechenleistung auf Notebooks und Desktop-Rechner bringen soll.

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    Auch grosse Sprachmodelle gehören zum vorgesehenen Einsatzgebiet der Plattform. RTX-Spark-Systeme sollen lokale Sprachmodelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern sowie die Verarbeitung von 4K-KI-Video unterstützen.

    RTX Spark: Bis zu 1 Petaflop KI-Leistung

    Daneben richtet sich RTX Spark auch an Gamer und Kreative. Laut der «Borncity» sind mit RTX Spark bis zu 100 Bilder pro Sekunde bei 1440p mit Raytracing und DLSS möglich.

    Mehrere PC-Hersteller haben bereits konkrete Produkte mit RTX Spark angekündigt. Dazu gehören Lenovo mit dem Yoga Pro 9n und dem Yoga 9n 2-in-1 sowie Acer mit einem kompakten RTX-Spark-Mini-PC.

    Auch Asus plant mit ProArt P16, ProArt P14 und GR1X mehrere Systeme. Lenovo stattet seine angekündigten Modelle unter anderem mit OLED-Displays und bis zu 128 GB Arbeitsspeicher aus.

    Preise und technische Details bleiben offen

    Weitere RTX-Spark-Geräte kommen der «ComputerBase» zufolge von Dell, HP, Microsoft und MSI. Dazu zählen Dell XPS 16, HP OmniBook X 14, Ultra 16 und MSI Prestige N16 Flip AI+.

    Preise haben Nvidia und die Hersteller bislang nicht veröffentlicht. Die «Heise» hält Preise unter 2500 Euro für unrealistisch und verweist auf den 4800 Euro teuren DGX Spark.

    Nvidia
    Apple und Nvidia könnten bei der geplanten Server-Hardware künftig enger zusammenarbeiten. (Archivbild) - keystone

    Offen sind ausserdem konkrete Taktraten und endgültige TDP-Werte. Die «ComputerBase» nennt für Notebook-Systeme maximal 80 Watt als bisherige Angabe und verweist auf mögliche höhere Werte bei Mini-PCs.

    Kommentare

    User #2599 (nicht angemeldet)

    Petaflop tönt toll. Allerdings für grosse LLMs braucht es mehr Unified RAM und schnellen Speicherdurchsatz. Und da ist die Super Petaflop Maschine einem voll ausgebauten Mac Studio mit M5Ultra hoffnungslos unterlegen. Bis 512 GB RAM und 1.2 TB/s Speicherdurchsatz machen es aus. Um die Leistung das Mac Studios zu erreichen müsste man 4 Sparks zusammenschalten.

    User #3926 (nicht angemeldet)

    Das ist abe ne richtige Menge flops.

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