EMA: Zulassung von Covid-Impfstoff von AstraZeneca noch im Januar

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Niederlande,

Die EMA könnte bereits Ende Januar eine Empfehlung für die Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffes abgeben. Der Antrag wird nächste Woche erwartet.

Astrazeneca
AstraZeneca und die Uni Oxford arbeiteten bei der Kreierung des Impfstoffes zusammen. - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Bereits Ende Januar könnte in Europa ein dritter Impfstoff zugelassen werden.
  • Die EMA erwartet nächste Woche den Antrag von AstraZeneca für eine Zulassung.
  • Bisher sind in der EU zwei Impfstoffe zugelassen: von Biontech/Pfizer und von Moderna.

Die Europäische Arzneimittel-Behörde EMA ist zuversichtlich, dass bereits Ende Januar ein dritter Impfstoff gegen Covid-19 in der EU zugelassen wird. Nächste Woche werde der Antrag der Hersteller AstraZeneca auf eine bedingte Marktzulassung in der EU erwartet, teilte EMA-Chefin Emer Cooke am Freitag in Amsterdam mit. Ende Januar könnte dann eine positive Empfehlung der EMA erfolgen. Anschliessend muss die EU-Kommission noch zustimmen, das gilt als Formsache.

Bisher sind zwei Impfstoffe in der EU zugelassen: das Präparat der Unternehmen Pfizer und Biontech sowie seit dieser Woche das Mittel des US-Unternehmens Moderna. Der Impfstoff von AstraZeneca ist bereits in Grossbritannien zugelassen.

Der dritte Impfstoff könnte das Problem der Impfstoff-Knappheit in der EU erleichtern. Die EU hat von dem Präparat bereits 400 Millionen Dosen bestellt. Der im Vergleich preiswertere Impfstoff kann im Gegensatz zu dem von Biontech/Pfizer und Moderna bei normaler Kühlschranktemperatur für sechs Monate gelagert werden.

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