Berner Spitäler erhalten Unterstützung vom Kanton rückwirkend
Die Berner Spitäler erhalten rückwirkend mehr Geld für die Weiterbildung. Der Regierungsrat führt die Unterstützung ab Januar 2025 ein.

Die Berner Spitäler erhalten rückwirkend mehr Geld für ihre Weiterbildungsleistungen. Der Berner Regierungsrat hat beschlossen, die finanzielle Unterstützung bereits ab Januar 2025 einzuführen, wie er am Donnerstag bekanntgab.
Ursprünglich hatte die Regierung geplant, die Abgeltungen für Weiterbildungsleistungen an Spitäler und für ambulante Leistungen in Kinderspitälern ab dem 1. Januar 2026 zu erhöhen, wie sie in einer Mitteilung schreibt.
Gleichzeitig will der Regierungsrat ab 2025 auch die Abgeltungen für die ärztliche Weiterbildung im ambulanten Bereich erhöhen.
Die Massnahmen haben zum Ziel, einen Beitrag zur dauerhaften Verbesserung der Rahmenbedingungen der Spitäler im Kanton zu leisten, wie es weiter hiess.
Zusätzliche Finanzmittel beantragt
Der Regierungsrat beantragte dem Kantonsparlament die entsprechenden Nach- und Zusatzkredite in der Höhe von jährlich rund 36 Millionen Franken für die verbleibenden drei Jahre des Rahmenkredits bis 2027. Der Grosse Rat wird in der Sommersession 2025 darüber entscheiden.
Der Kanton will mit den im letzten September angekündigten Massnahmen nicht-kostendeckende Bereiche der Spitäler entlasten. Viele Spitäler durchlaufen derzeit eine schwierige Phase. Sie stehen unter grossem finanziellem Druck und schreiben Verluste.