Bystronic tauchte 2024 in die roten Zahlen abKostensenkungen

Bystronic kämpfte 2023 mit Gegenwind und schrieb trotz Kostensenkungen Verluste.

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Maschinenhersteller Bystronic verzeichnete einen Verlust, trotz eingeleiteter Kostensenkungsmassnahmen. - keystone

Der Maschinenhersteller Bystronic hat den konjunkturellen Gegenwind im vergangenen Geschäftsjahr zu spüren bekommen. Trotz eines bereits im Frühjahr eingeleiteten und später verschärften Kostensenkungsprogramms resultierte ein Verlust.

Auf Stufe des Betriebsergebnisses (EBIT) verzeichnete Bystronic ein Minus von 84 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag bekannt gab. Im Vorjahr resultierte noch ein Gewinn von 54 Millionen Franken.

Um wieder auf einen grünen Zweig zu kommen, wollte der Maschinenhersteller ursprünglich weltweit rund 500 Arbeitsplätze streichen. Mittlerweile sind es um die 600, wie der seit Sommer als CEO agierende Domenico Iacovelli an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich erklärte.

Der Stellenabbau ist zur Hälfte bereits vollzogen. Der Rest soll bis Ende des ersten Quartals 2025 umgesetzt sein. Dann wird das Unternehmen mit Sitz im bernischen Niederönz noch rund 2800 Mitarbeitende beschäftigen.

Grosse Hoffnungen für die Zukunft

Das Unternehmen hat zwar für das laufende Geschäftsjahr bereits einen erneuten Verlust angekündigt. «Dieser wird aber deutlich geringer ausfallen als 2024», sagte Iacovelli.

Von den 60 Millionen Franken an jährlichen Einsparungen, die sich Bystronic durch die Restrukturierung verspricht, sollen laut dem CEO rund 40 Millionen bereits im laufenden Jahr wirksam werden.

Weiter geht Iacovelli davon aus, dass der Bestellungseingang die Talsohle durchschritten hat. Das Marktumfeld wird gemäss der Einschätzung des Managements aber auch im laufenden Jahr anspruchsvoll bleiben.

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