Drohnen suchen nach dem Wanderer
Seit Sonntagabend ist ein 25-jähriger Thurgauer als vermisst gemeldet. Er wird im Säntisgebiet vermutet, doch Suchtrupps blieben bislang erfolglos. Nun wurde das Gebiet von einer Drohne überflogen.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein junger Sportler und Bergsteiger ist seit Sonntagabend spurlos verschwunden.
- Bei der Suche nach dem Thurgauer im Säntisgebiet gab es bislang keine Erfolge.
- Nun suchen die Einsatzkräfte mithilfe von Drohnen und Helikoptern nach dem Vermissten.
Am Sonntagabend sei der Mann offiziell als vermisst gemeldet worden, bestätigte Mario Christen, Sprecher der Thurgauer Kantonspolizei. Er soll bereits am Samstag auf eine
Bergtour im Säntisgebiet aufgebrochen sein. Auf Kontrollfahrten habe danach die
Ausserrhoder Kantonspolizei kurz vor Mitternacht das Auto des Vermissten auf
einem offiziellen Parkplatz auf der Schwägalp entdeckt.
Gefährliches
Gelände
Am Montag begannen Einsatzkräfte dann mit der Suche. Dank einem Wanderer, der dem Vermissten noch begegnet war, konnte das Suchgebiet eingegrenzt werden.
Die Witterung war allerdings schwierig. Zeitweise habe man die Leute abziehen müssen, weil es im Gebiet wegen des Neuschnees zu gefährlich geworden sei, erklärt Christen. Am frühen Montagabend musste die Suche sogar ganz abgebrochen werden.
Am Dienstagmorgen wurde zuerst eine Drohne eingesetzt, die das Gebiet überflog. Diese Bilder werden nun noch ausgewertet. Seit dem Vormittag ist auch die Rega mit Helikoptern im Einsatz. Dabei wird neben einem Gerät, das Verschüttete von Lawinen orten kann, auch ein Recco-Detektor eingesetzt. Damit könnten die Signale allfälliger Recco-Plättchen empfangen werden, die in die Bekleidung vieler Wintersportler eingenäht seien, erklärt Rega-Sprecher Philipp Keller gegenüber der Nachrichtenagentur sda.