Gericht Dietikon verurteilt jungen Ausbrecher zu Freiheitsstrafe
Das Bezirksgericht Dietikon verurteilte einen jungen Syrer zu 14 Monaten Haft und fünf Jahren Landesverweis.
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Das Bezirksgericht Dietikon hat am Donnerstag einen Ausbrecher zu 14 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Der junge Syrer muss zudem für fünf Jahre die Schweiz verlassen.
Der Beschuldigte habe alles gestanden, sagte die Richterin am Donnerstag bei der Urteilseröffnung. Die Landesverweisung sei zwar nicht obligatorisch, aber verhältnismässig.
Meuterei führt zur Verhaftung
Der 20-Jährige war im Mai 2024 mit drei weiteren Insassen aus dem Massnahmenzentrum Uitikon im Kanton Zürich geflohen. Weil sie zu diesem Zweck Mitarbeiter angriffen und randalierten, wurde der Mann wegen Meuterei verurteilt. Er war am Vorgehen beteiligt, auch wenn seine Rolle untergeordnet war, wie die Richterin sagte.
Den Ausbruch erklärte der 20-Jährige damit, dass er es in der geschlossenen Anstalt nicht mehr ausgehalten habe. Bevor er die Massnahme für junge Erwachsene absolvieren musste, war der Beschuldigte unter anderem längere Zeit im Regionalgefängnis Thun. Warum er seit 2021 hinter Gittern sass, blieb am Prozess offen.