Grand Prix Design 2025: Drei Preisträger geehrt
Das Bundesamt für Kultur (BAK) verleiht den Grand Prix Design 2025: Drei Kunstschaffende erhalten jeweils 40'000 Franken für ihre bedeutenden Beiträge.
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Der Grand Prix Design 2025 würdigt herausragende Persönlichkeiten des Schweizer Designs. In diesem Jahr gehen die Auszeichnungen an Anna Monika Jost, Bruno Monguzzi und Batia Suter.
Die Preisverleihung findet am 16. Juni in Basel statt. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider wird laut «SRF» an der Verleihung anwesend sein.
Anna Monika Jost, Bruno Monguzzi und Batia Suter erhalten den Preis 2025, wie das BAK mitteilt. Jeder der drei Kunstschaffenden wird mit 40'000 Franken dotiert.
Grand Prix Design 2025: Vielfältige Karrieren gewürdigt
Anna Monika Jost wird mit dem Grand Prix Design für ihre vielseitige Arbeit im Grafikdesign geehrt. «Zentralplus» berichtet darüber.
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Ihre Karriere umspannt 50 Jahre und umfasst Arbeiten für namhafte Kunden in Italien, der Schweiz und Frankreich.
Anna Monika Jost: Von Swiss Style bis Postmoderne
Die in Paris lebende Anna Monika Jost wird als prägende Gestalterin gewürdigt. Sie war in Zürich, Mailand und Paris tätig.
Ihr Werk umfasst Werbung, Verpackung, Publikationen und Magazine. Ihr Stil reiche vom Swiss Style bis zur Postmoderne. Zu ihren bekannten Auftraggebern zählte das italienische Industrieunternehmen Olivetti. Für dieses entwarf sie Werbegrafiken im Stil der 70er-Jahre.
Bruno Monguzzi: Reduktion auf das Wesentliche
Bruno Monguzzi, Grafikdesigner, Fotograf, Typograf und Dozent, hat die visuelle Kommunikation weltweit beeinflusst. Das schreibt das BAK über den Tessiner.
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Besonders bekannt ist Monguzzi für seine Plakate im Kulturbereich und seine Buchgestaltungen. Seine Plakate erinnern oft an Collagen.
Er reduziere auf das Wesentliche und stelle Komplexes zugänglich dar, so das BAK. Sein Engagement für kulturelle Projekte und Bildung mache ihn zu einem wichtigen Botschafter des Schweizer Designs.
Batia Suter: Poetische Muster
Batia Suter erhält die Auszeichnung nicht als Grafikdesignerin, sondern als Künstlerin. Die im zürcherischen Bülach geborene Suter lebt und arbeitet heute in Amsterdam.
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International bekannt wurde sie mit grossformatigen Bildmontagen. Ihre Arbeiten in Fotografie und Druckmedien verfolgen oft einen experimentellen Ansatz.
Suters Arbeiten spiegeln ihr Interesse an Natur, Psychologie und Kulturgeschichte wider. Ihre poetischen Bildabfolgen und -muster hinterfragen Bildkategorien.