In der Schweiz brennen viele Autos – wegen der Hitze
Das Wichtigste in Kürze
- In der Schweiz herrscht mit Temperaturen bis zu 37 Grad eine Hitzewelle.
- Bei so hohen Temperaturen erhöht sich das Risiko einer technischen Störung an Autos.
- Das kann zu einem Fahrzeugbrand führen – deshalb sollte regelmässig gewartet werden.
Die Hitzewelle setzt nicht nur Mensch und Tier zu, sondern auch den Autos. Wegen der hohen Temperaturen kommt es in der Schweiz immer wieder zu Fahrzeugbränden.
Die Hitze trägt sogar zu Autobränden bei. «Die meisten Autos in Europa funktionieren zwischen 20 und 30 Grad.» Das sagt Fabian Knecht, Geschäftsführer der Autohilfe Zürich. Wenn es aber wärmer wird, wie aktuell der Fall, könne es besonders bei älteren Fahrzeugen kritisch werden.
«Wenn man schon einen Defekt am Auto hat, kann die Hitze zu einem Fahrzeugbrand führen», erklärt Knecht.
Zudem sei das Risiko einer technischen Störung des Fahrzeugs wegen der aktuellen Hitze höher als sonst. Gerade bei einem Stau könne zum Beispiel das Kühlsystem schnell an den Anschlag kommen, wodurch der Motor überhitzt. Im schlimmsten Fall kommt es dann zu einem Fahrzeugbrand.
Fahrzeug warten lassen und gut beobachten
Um solche Feuer vorzubeugen, trägt der Fahrzeughalter laut dem Experten eine gewisse Verantwortung: «Ganz wichtig ist die regelmässige Wartung des Fahrzeuges. Gerade vor einer längeren Fahrt über mehrere hundert Kilometer ist eine Garage-Prüfung des Autos empfehlenswert.»
Darüber hinaus sollte das eigene Auto immer gut überwacht werden. Denn: «Die meisten Fahrzeugpannen und Brände künden sich an, wenn sie technisch sind.»
Hatten Sie schon einmal eine Fahrzeugpanne?
Deshalb sei es wichtig, Wasser- und Öltemperatur im Auge zu behalten und bei Auffälligkeiten einen Stopp einzulegen.
Erst kürzlich hat Nau.ch einen Autobrand in Oftringen AG aufgenommen. Der Lenker hatte plötzlich bemerkt, dass sein Auto weniger Leistung erbringt und fuhr auf einen Rastplatz. Dort ging das Fahrzeug in Flammen auf.