Schweiz gibt antike Schätze an Griechenland zurück

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Bern,

Die Schweiz hat zwei aus verschiedenen Regionen Griechenlands entwendete Gegenstände aus der Antike an Athen zurückgegeben.

Blick auf die antike Stadtfestung Akropolis in Athen. (Archivbild)
Blick auf die antike Stadtfestung Akropolis in Athen. (Archivbild) - sda - Keystone/AP/PETROS GIANNAKOURIS

Laut offiziellen Angaben handelt es sich um ein Fragment einer Steinschrift mit Eigennamen und ein Fragment aus einer Marmorkolonnade. Das Steinfragment aus dem dritten Jahrhundert vor Christus komme allen Anzeichen nach von der Insel Kos, teilte das Kulturministerium in Athen am Donnerstag mit. Das zweite Fragment stamme aus der Stadt Korinth und aus der römischen Zeit zwischen dem ersten und zweiten Jahrhundert nach Christus.

Die wertvollen Gegenstände hatten Bürger der Schweiz an den archäologischen Dienst des Kantons Graubünden abgegeben, der ihre Echtheit und Herkunft dokumentieren konnte, woraufhin die Rückgabe erfolgte. Zwischen Griechenland und der Schweiz besteht seit 2011 ein Abkommen über die Rückführung von Kulturgütern, teilte das Kulturministerium in Athen weiter mit. Wer die wertvollen Gegenstände abgab, wurde nicht gesagt.

Griechische Antiquitäten: Ein Streitpunkt

Für Griechenland sind solche Rückgaben eine Stärkung beim Versuch, die Rückgabe der Marmorplatten und -skulpturen des Frieses des Parthenon-Tempels auf der Akropolis zu erreichen, die sich im British Museum in London befinden. Der britische Diplomat Lord Elgin hatte Anfang des 19. Jahrhunderts die am besten erhaltenen Teile des Parthenon-Frieses abbauen und nach England bringen lassen. Dort verkaufte er sie 1816 an das Museum. Dieses sperrt sich bislang gegen die Rückgabe.

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