SRF will enger mit ORF und ZDF zusammenarbeiten

Keystone-SDA
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Zürich,

Der Schweizer Radio- und Fernsehsender steigert mit ORF und ZDF das Volumen für Koproduktionen auf 160 Millionen Franken.

SRF beschliesst die stärkere Zusammenarbeit mit anderen Sendern.
SRF beschliesst die stärkere Zusammenarbeit mit anderen Sendern. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • SRF will künftig noch stärker mit ORF und ZDF zusammenarbeiten.
  • Das Produktionsvolumen wird dafür auf 160 Millionen vergrössert.

SRF will mit den öffentlich-rechtlichen Sendern in Österreich und in Deutschland noch stärker zusammenarbeiten. Der Schweizer Sender, ORF und ZDF vereinbarten Koproduktionen im Volumen von rund 140 Millionen Euro (gut 160 Millionen Schweizer Franken) für das kommende Jahr, dies teilt das ZDF am Dienstag mit.

Für dieses Jahr hatten sie Produktionen mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Euro beschlossen.

Beispiele für gemeinsame Angebote sind die Krimiserie «Die Chefin», «Die Helene-Fischer-Show» und die Kinder-Ratesendung «1, 2 oder 3». Für das nächste Jahr sind unter anderem das historische Drama «Ein Dorf wehrt sich - Das Geheimnis von Altaussee» und die Kindersendung «Museum Aha» geplant.

Vorteile für alle

«Ein solches länderübergreifendes Bündnis ist nicht nur in Zeiten von Sparbemühungen zukunftsweisend», erklärte ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler nach einem Treffen in Wien. «Es bringt die drei Länder einander näher.»

ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner sagte, alle profitierten von der Zusammenarbeit der Partnersender - «vor allem am Ende das Publikum». SRF-Programmdirektor Ruedi Matter wies darauf hin, dass die Finanzmittel immer knapper würden, während global tätige Unternehmen fast unbeschränkte Budgets hätten, um fiktionale Inhalte zu produzieren.

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