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Fresenius macht 2023 Verlust

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Deutschland,

Der Gesundheitskonzern Fresenius rutscht tief in die roten Zahlen, plant aber Wachstum für 2024.

Fresenius SE & Co. KGaA
Das Logo von Fresenius an einem Firmengebäude. - Keystone

Der Gesundheitskonzern Fresenius ist im Zuge der Entflechtung vom Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. 2024 will der Dax-Konzern wachsen. Durch milliardenschwere, nicht zahlungswirksame Sonderaufwendungen wies Fresenius unter dem Strich einen Verlust von 594 Millionen Euro aus.

Ein Jahr zuvor war noch ein Gewinn von 1,37 Milliarden Euro erzielt worden, wie das Dax-Unternehmen am Mittwoch in Bad Homburg mitteilte. Im operativen Geschäft kam Fresenius beim Umbau aber schneller voran als geplant.

Im Klinikgeschäft rund um Deutschlands grösste Krankenhausgesellschaft Helios und beim Arzneihersteller Kabi zogen die Geschäfte nach schwierigen Coronazeiten wieder an. Konzernweit legte der Umsatz 2023 um vier Prozent auf rund 22,3 Milliarden Euro zu, teilte Fresenius weiter mit. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) kletterte um drei Prozent auf 2,26 Milliarden Euro. Für 2024 peilt Fresenius ein Umsatzwachstum aus eigener Kraft von drei bis sechs Prozent an.

Fresenius und FMC: Eine neue Ära

Das bereinigte Betriebsergebnis soll abseits der Wechselkurse um vier bis acht Prozent zulegen. Der Blutwäschespezialist FMC kämpfte in der Pandemie mit steigenden Kosten, Pflegekräftemangel und vielen Corona-Todesfällen unter Patienten.

Nach mehreren Gewinnwarnungen, die Fresenius belasteten, trieb Konzernchef Michael Sen die bilanzielle Entflechtung von FMC voran. Ende November wurde bei FMC die Umwandlung von einer Kommandit- in eine Aktiengesellschaft wirksam.

Damit muss Fresenius FMC nicht mehr voll in die Bilanz aufnehmen, sondern kann die Dialysetochter entsprechend der Beteiligung von rund einem Drittel berücksichtigen. Fresenius behandelt FMC inzwischen nur noch als Finanzbeteiligung.

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