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    Insel Gruppe steigert Gewinn im ersten Halbjahr um 60 Prozent

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Die Berner Insel Gruppe hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr verdient. Auch die Erträge stiegen, wobei das ambulante Geschäft der Wachstumstreiber war. Das Ergebnis bestätige den eingeschlagenen Weg mit den eingeleiteten Transformationsmassnahmen, teilte die Spitalgruppe am Montag mit.

    Die Berner Inselspitalgruppe konnte im ersten Halbjahr 2026 ihren Konzerngewinn steigern. (Archivbild)
    Die Berner Inselspitalgruppe konnte im ersten Halbjahr 2026 ihren Konzerngewinn steigern. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    Der Konzerngewinn erhöhte sich insgesamt um 60 Prozent auf 41,9 Millionen Franken. Bei einem 10 Prozent höheren Betriebsergebnis (EBITDA) von 108,2 Millionen ergibt sich eine Marge von 10,7 Prozent.

    Die operative Verbesserung ist im Wesentlichen auf eine Zunahme des Betriebsertrags bei einem gleichzeitig geringer wachsenden Betriebsaufwand zurückzuführen, wie aus der Mitteilung hervorgeht. So stieg der Betriebsertrag um 3,6 Prozent auf gut eine Milliarde Franken, während der Aufwand lediglich um 2,9 Prozent auf rund 900 Millionen Franken zulegte.

    Zum Ertragswachstum trug vor allem das ambulanten Geschäft mit einem Plus von 7,4 Prozent bei, während das stationäre Geschäft lediglich 1,3 Prozent zulegte. Das stationäre Geschäft ist mit einem Umsatzanteil von 58 Prozent allerdings deutlich grössere als das ambulante mit 28 Prozent.

    Tarifumstellung belastet Cashflow

    Belastet wurde dagegen der operative Cashflow durch die Einführung des neuen ambulanten Tarifsystems mit Tardoc und Pauschalen. Verzögerungen bei der Fakturierung führten im ersten Semester zu einem operativen Cashflow von -145,1 Millionen Franken nach +6,2 Millionen im Vorjahreszeitraum. Zur Überbrückung des daraus resultierenden Liquiditätsbedarfs seien die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöht worden, heisst es.

    Mit Blick auf 2027 sollen unter anderem die bislang zehn Medizinbereiche zu vier grösseren Organisationseinheiten zusammengeführt werden.

    Gleichzeitig stehen mit einer Weiterentwicklung des ambulanten Tarifsystems, der einheitlichen Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen (EFAS) sowie der zweiten Etappe der Pflegeinitiative weitere Veränderungen an. Deren finanzielle Auswirkungen auf die Spitäler seien derzeit noch nicht abschliessend abschätzbar.

    Kommentare

    User #6458 (nicht angemeldet)

    Eine absolute Sauerei, diese Gesundheitsindustrie!

    User #3593 (nicht angemeldet)

    Soviel zur Kosten Entlastung unserer Krankenversicherungen. Kein wunder nimmt der Zustrom an ausländischen medizinischen Personal hier in der Schweiz immer mehr zu. Gerade deutsche Ärzte und Pflegepersonal kommen sehr gerne in die Schweiz (habe nichts dagegen - bin selber Deutscher und seit 35 Jahren hier) nur frage ich mich, warum es nicht mehr Schweizer Universitäten Abgänger im Bereich Medizin gibt

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