Gemeinde Schwyz verzichtet auf «Spartageskarte Gemeinde»

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Schwyz,

Wie die Gemeinde Schwyz mitteilt, hat sich der Gemeinderat nach eingehender Prüfung des neuen Spartageskarten-Angebots gegen die Dienstleistung entschieden.

Der Bahnhof der Gemeinde Schwyz.
Der Bahnhof der Gemeinde Schwyz. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Ab 2024 kann an den Schaltern der Gemeinden und Städte die «Spartageskarte Gemeinde» als Nachfolgeprodukt der bekannten SBB-Tageskarte erworben werden.

Der Gemeinderat Schwyz setzte sich intensiv mit den Vor- und Nachteilen dieser Dienstleistung auseinander.

Die neuerdings personalisierten Tickets bedeuten einen nicht zu unterschätzenden Mehraufwand für alle Beteiligten und bedingen eine physische Präsenz der Kunden am Schalter.

Allein diesen Umstand wertet der Rat als bedauerlichen Rückschritt in der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.

Verkauf nur über die Gemeindeverwaltung

Da auch die Auslagerung der Dienstleistung an eine Verkaufsstelle mit attraktiven Öffnungszeiten wie das Reise- und Informationszentrum der Auto AG Schwyz nicht zulässig ist, müsste der Verkauf direkt bei der Gemeindeverwaltung Schwyz abgewickelt werden.

Auch diese Neuerung stellt nach Ansicht des Gemeinderats keinen Mehrwert dar.

Schliesslich musste festgestellt werden, dass für Reisende über die diversen Kanäle der Dienstleistungsunternehmen im öffentlichen Verkehr mindestens gleichwertige Sparangebote auffindbar sind.

Gesamthaft ist der Gemeinderat Schwyz der Ansicht, auf das Angebot der «Spartageskarte Gemeinde» verzichten zu wollen.

Die Entwicklung wird weiter verfolgt

Er folgt damit anderen grossen Schwyzer Gemeinden wie Arth, Wollerau, Freienbach oder Feusisberg.

Positiv zu erwähnen ist, dass die «Spartageskarte Gemeinde» unabhängig des Wohnorts der Kunden am Schalter der Brunnen-Schwyz Marketing AG in Ingenbohl, an der auch die Gemeinde Schwyz beteiligt ist, erworben werden kann.

Das Angebot gerät somit nicht «ausser Sichtweite» und die (Weiter-)Entwicklung der «Spartageskarte Gemeinde» wird mit Interesse verfolgt.

Kommentare

User #9628 (nicht angemeldet)

Das ist in Schwyz normal. Alles was der Bevölkerung helfen würde wird abgeschmettert. Sogar ein neutraler Ombudsmann wurde verworfen.

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