Keine städtische Bundesfeier in diesem Jahr in Solothurn
Trotz der gelockerten Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus beurteilt das Stadtpräsidium eine Durchführung der Bundesfeier in Solothurn als nicht sinnvoll.

Die immer noch geltende Beschränkung der Anzahl Besucherinnen und Besucher und die dadurch nötigen Abschrankungen und Kontrollen verursachen einen unverhältnismässig hohen Aufwand. Auch möchte die Stadt in keinem Fall ein erhöhtes Ansteckungsrisiko schaffen, solange noch nicht alle Personen geimpft sind, die dies möchten.
Kontrollen und Beschränkung können nicht eingehalten werden
Wie bereits im Vorjahr hat sich das Stadtpräsidium entschieden, auf eine städtische Bundesfeier zu verzichten. Bei einer Durchführung mit Feuerwerk sind jeweils deutlich über 1‘000 Personen auf dem Festplatz beim Soldatendenkmal und auf der Chantierwiese anwesend. In diesem grossflächigen Bereich kann keine Kontrolle der Anzahl Besucherinnen und Besucher durchgeführt und damit auch keine Beschränkung eingehalten werden. Da aber die Begrenzung der Besucherzahl für Grossanlässe ohne Zertifikatszwang auf 1‘000 Personen immer noch gilt, ist eine Feier in diesem Rahmen nicht denkbar.
Einhaltung der Distanzvorschriften nicht möglich
Nach Prüfung verschiedener Möglichkeiten zur Durchführung ohne Feuerwerk, wurde der Entscheid gefällt, ganz auf die Feierlichkeiten zu verzichten, da eine Einhaltung der Distanzvorschriften an den Festtischen und bei den stehenden Zuschauerinnen und Zuschauern nicht möglich ist. Dazu hätte der Festplatz eingezäunt und eine Personenkontrolle durchgeführt werden müssen, dies verbunden mit der Abweisung von Gästen, wenn die Höchstzahl von 500 Personen erreicht gewesen wäre.