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Stadt Zürich: Positive Bilanz zu den neuen Arbeitsmarktstipendien

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Wie die Stadt Zürich berichtet, wurden seit Anfang 2023 in Zürich Arbeitsmarktstipendien für berufliche Weiterbildung angeboten. Erste positive Bilanz dazu.

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Die Stadt Zürich. - keystone

Seit Anfang 2023 gibt es in der Stadt Zürich Arbeitsmarktstipendien für die Finanzierung beruflicher Weiterbildung. Die erste Bilanz zum neuen Angebot fällt positiv aus.

Weil auch ein möglicher Erwerbsausfall finanziert werden kann, sinken die Hürden vor allem für Erwerbstätige im Niedriglohnsektor deutlich. Mit der Entwicklung sogenannter Arbeitsmarktstipendien hat die Stadt Zürich Neuland betreten.

Das neue Angebot soll vor allem Geringqualifizierten und Erwerbstätigen mit tiefen Einkommen ermöglichen, eine berufliche Weiterbildung zu absolvieren.

Hoher Anreiz für Menschen mit tiefem Erwerbseinkommen

Die Stipendien können nun seit Anfang 2023 beantragt werden und die erste Bilanz zeigt, dass die relevanten Zielgruppen erreicht werden und die finanzielle Unterstützung deren Bedürfnisse erfüllt.

Vor allem die Möglichkeit, einen Erwerbsausfall während der Weiterbildung zu kompensieren, setzt einen gezielten und hohen Anreiz für Menschen mit tiefem Erwerbseinkommen, eine passende Qualifizierungsmassnahme zu absolvieren.

Erst mit dieser Kompensation können Geringverdienende ihren laufenden finanziellen Verpflichtungen weiterhin nachkommen und einen Teil ihrer Arbeitszeit in die Weiterbildung investieren.

Gezielte finanzielle Unterstützung

Im laufenden Jahr sind rund 120 Gesuche für Arbeitsmarktstipendien beim Laufbahnzentrum der Stadt Zürich eingegangen.

avon konnte gut die Hälfte bereits bewilligt werden, knapp ein Viertel der Gesuche wurde abgelehnt, die restlichen befinden sich derzeit noch in Bearbeitung.

Abgelehnt wurden Stipendiengesuche zum Beispiel, wenn die entsprechende Weiterbildungsmassnahme bereits begonnen hatte oder wenn Vorhaben nicht als notwendig, zweckmässig und vertretbar beurteilt werden konnten. Rund 70 Prozent der

Stipendiengesuche wurden von Beschäftigten ohne höheren Bildungsabschluss eingereicht. Das entspricht der Zielsetzung, in die Verbesserung der Arbeitsmarktfähigkeit von geringqualifizierten Erwerbstätigen zu investieren.

Total wurden so seit Jahresbeginn rund 450 000 Franken gesprochen, die durchschnittliche Stipendienhöhe lag bei rund 6 900 Franken pro bewilligtes Gesuch.

Zwei Drittel der finanzierten Weiterbildungen sind Fachkurse und Branchenabschlüsse, ein Fünftel Deutschkurse und gut zehn Prozent Berufsabschlüsse für Erwachsene.

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