Ausschreitungen bei Schulprotesten in Belgien

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Belgien,

    Bei Schulprotesten in Belgien ist es zu Ausschreitungen mit mehreren Verletzten gekommen. In Lüttich seien am Montag 22 Polizeibeamte leicht verletzt worden, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga. Teilnehmer hätten die Polizei etwa mit Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen.

    Schüler von mehreren Schulen in Lüttich versammeln sich, um gegen Bildungsreformen und Haushaltskürzungen zu protestieren. Foto: Jonas Roosens/Belga/dpa
    Schüler von mehreren Schulen in Lüttich versammeln sich, um gegen Bildungsreformen und Haushaltskürzungen zu protestieren. Foto: Jonas Roosens/Belga/dpa - Keystone/Belga/Jonas Roosens

    Den Berichten zufolge kam es zu Strassenblockaden, kleinen Bränden und eingeschlagenen Fensterscheiben. Gegen die Demonstranten seien ein Wasserwerfer und Tränengas eingesetzt worden. Den Angaben nach versammelten sich mehr als tausend Demonstrantinnen und Demonstranten, um ihren Unmut über das Schulsystem auszudrücken.

    Seit dem Start der Proteste am vergangenen Donnerstag wurden etliche Personen festgenommen, darunter auch 17 Minderjährige.

    Feuerwerkskörper verletzt 15 Grundschulkinder in Hannuit

    In Hannuit wurden am Montagmorgen während eines Schulprotests laut Belga 15 Grundschulkinder durch Feuerwerkskörper leicht verletzt. Sie wurden demnach von fliegenden Funken getroffen. In der Folge sei ein Jugendlicher festgenommen worden.

    250 Demonstrierende zogen den Angaben nach durch die Strassen Hannuits und protestierten vor grossen Schulen. Auch sie kämpften den Berichten zufolge für bessere Gebäude, Lernbedingungen und angepasste Uhrzeiten. Im Zentrum stehe aber insbesondere die Forderung, gehört zu werden, berichtete der belgische Rundfunksender BRF.

    Proteste in Frankreich halten an

    Seit Tagen machen Schülerinnen und Schüler an Frankreichs Gymnasien ihrem Ärger über marode Schulgebäude und zu wenig Lehrpersonal Luft. Mittlerweile wird auch an Universitäten demonstriert.

    Immer wieder kam es bei den Protesten auch zu Ausschreitungen. Dem Innenministerium zufolge schlagen die Proteste in «städtische Unruhe» um. Einsatzkräfte würden angegriffen, Brände gelegt und Zerstörung angerichtet. Tausende Menschen wurden festgenommen.

    Kommentare

    User #2775 (nicht angemeldet)

    Antifa sein heisst Probleme kriegen. Wichtige und Richtige Arbeit.

    User #4066 (nicht angemeldet)

    Sehen auch immer jünger aus die Schüler🙄

    Weiterlesen

    13 Interaktionen
    Plünderungen
    Steuern
    52 Interaktionen
    Wegen IT-Umstellung

    MEHR IN POLITIK

    33 Interaktionen
    Washington/Moskau/Kiew
    Tschechien
    1 Interaktionen
    Prag
    Siedler
    13 Interaktionen
    Tel Aviv
    Donald Trump
    25 Interaktionen
    Washington/Moskau/Kiew

    MEHR AUS BELGIEN

    selenskyj
    112 Interaktionen
    Brüssel
    krieg ukraine
    144 Interaktionen
    Brüssel
    eu und schweiz
    26 Interaktionen
    Brüssel
    selenskyj
    48 Interaktionen
    Streit um Waffenruhe