Präsidentschaftskandidat in Republik Kongo an Covid-19 gestorben

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    Kongo,

    Der an Covid-19 erkrankte Oppositionskandidat Guy-Brice Parfait Kolelas ist am Tag der Präsidentschaftswahl in der Republik Kongo gestorben.

    Guy-Brice Parfait Kolelas
    Guy-Brice Parfait Kolelas - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der kongolesische Präsidentschaftskandidat Guy-Brice Parfait Kolelas ist gestorben.
    • Sein Tod wurde bedingt durch die Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus.

    Der an Covid-19 erkrankte Oppositionskandidat Guy-Brice Parfait Kolelas ist am Tag der Präsidentschaftswahl in der Republik Kongo gestorben. Guy-Brice Parfait Kolelas stirbt nach Corona-Infektion auf Weg nach Frankreich.

    Kolelas, der auf Weg zur Behandlung nach Frankreich war, sei am Sonntag während des Flugs gestorben, sagte sein Wahlkampfleiter Christian Cyr Rodrigue Mayanda am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

    Kurz vor Wahl infiziert

    Der wichtigste Konkurrent des amtierenden Präsidenten Denis Sassou Nguesso hatte am Freitag mitgeteilt, dass er positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. In einer Videobotschaft rief er die Bürger dazu auf, «für den Wechsel» zu stimmen, dann habe er «nicht umsonst gekämpft».

    2,5 Millionen Einwohner des zentralafrikanischen Staates waren am Sonntag zu der Wahl aufgerufen. Beobachter rechneten mit einem Sieg des 77-jährigen Amtsinhabers Sassou Nguesso gegen seine fünf Herausforderer. Mit einem Wahlergebnis wird erst in einigen Tagen gerechnet.

    Kirche äussert Wahl-Bedenken

    Der ehemalige Fallschirmjäger Sassou Nguesso war erstmals 1979 an die Macht gelangt. 1992 wurde er abgewählt, kehrte aber nach einem Bürgerkrieg 1997 ins Präsidentenamt zurück. Inzwischen wurde die Beschränkung der Amtszeiten auf zwei abgeschafft.

    Von der wichtigsten Oppositionspartei UPADS des früheren Präsidenten Pascal Lissouba war die Wahl boykottiert worden. Auch die katholische Kirche äusserte «ernsthafte Bedenken» über die Transparenz der Wahl.

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