Statt Dress: Frauen-Nati trainiert in ihren ersten Klub-Trikots

    Simon Huber
    Simon Huber

    Zürich,

    Ungewohntes Bild beim Training der Schweizer Frauen-Nati: Die Spielerinnen stehen nicht im Nati-Dress auf dem Platz, sondern in den Trikots ihrer Jugendklubs.

    alisha lehmann
    Alisha Lehmann trainiert im Trikot des FC Konolfingen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweizer Frauen-Nati trainiert in den Trikots ihrer ersten Klubs.
    • Jede Spielerin trägt das Shirt des Vereins, bei dem ihre Karriere begann.
    • Am Freitag startet die Nati gegen Israel in die WM-Playoffs.

    Beim Training der Schweizer Frauen-Nati am Montag in Zürich fällt vor allem eines auf: die Kleidung. Statt im gewohnten Nati-Dress laufen die Spielerinnen in bunt gemischten Klub-Shirts auf.

    schweizer nati
    Die Spielerinnen der Frauen-Nati trainieren in den Trikots ihrer Jugendklubs. - keystone

    Dahinter steckt eine schöne Idee. Jede Spielerin trägt das Trikot jenes Vereins, bei dem ihre Fussballkarriere einst begann. «Spezielle Outfits im heutigen Training», schreibt die Frauen-Nati dazu auf Instagram, versehen mit einem Herz-Emoji.

    Von Steffisburg bis Höngg

    So kehren einige Nati-Stars zumindest für ein Training zu ihren Wurzeln zurück. Ana-Maria Crnogorcevic trägt das Shirt des FC Steffisburg, Alisha Lehmann jenes des FC Konolfingen.

    fc giswil
    Viola Calligaris repräsentiert den FC Giswil und Geraldine Reuteler den FC Stans. - keystone

    Nadine Riesen läuft im Dress des FC Bühler auf, Géraldine Reuteler in dem des FC Stans. Und Coumba Sow trainiert im Trikot des SV Höngg.

    Frauen-Nati vor wichtigen Spielen

    Die Aktion fällt in eine entscheidende Phase. Am Freitag bestreitet die Nati in Ungarn das Hinspiel der ersten WM-Playoff-Runde gegen Israel. Das Rückspiel folgt am 13. Oktober in Sion.

    Schafft die Frauen-Nati die Qualifikation für die WM 2027?

    Setzt sich die Schweiz durch, wartet in der zweiten Runde Österreich oder Kosovo. Das grosse Ziel von Trainer Rafel Navarro: die WM 2027 in Brasilien.

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    Kommentare

    User #4599 (nicht angemeldet)

    Wann ist die Zeit gekommen? Und die Berichterstattung im Damenfussball reduziert sich auf Fussball? Ich weiss es nicht ...

    User #6280 (nicht angemeldet)

    Sie sitzt auf der Ersatzbank und ist trotzdem auf dem Titelbild.

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