Tropfenfotografie im Lockdown
Roland Blasowitsch hat als dipl. Physiker eine neue Art der Fotografie entdeckt. Mit der Tropfenfotografie verbindet er Wissen und Experimentierfreude.

Das Wichtigste in Kürze
- Roland ist 65 Jahre alt und lebt in Reinach
- Er hat ein kleines Fotostudio wo er gerne seine Zeit verbringt
- Während dem Lockdown hat er sich auf die Tropfenfotografie spezialisiert
Roland Blasowitsch ist 65 Jahre alt. Die Fotografie begleitet Ihn schon fast sein ganzes Leben. Vor 50 Jahren hat er dieses Hobby entdeckt. Seit 2010 ist er als Fotograf wieder sehr aktiv.

«Mein primäres Tätigkeitsgebiet war bis zu Corona das Modell-Shooting (Outdoor und in meinem Studio). Wegen der strengen Sicherheitsauflagen für Shootings habe ich im Frühling 2020 mit der Tropfenfotografie angefangen. »

Diese Art der Experimentalfotografie ist für ihn, als dipl. Physiker, eine sehr spannende Tätigkeit. Das ermöglicht ihm sein physikalisches Wissen und die fotografischen Aspekte geschickt zu kombinieren.

«Sobald es Corona wieder zulässt, werde ich natürlich wieder in die Modellshootings einsteigen. Die Warteliste wegen verschobener Shootings ist sehr lang.»
Roland fotografiert primär mit der Nikon D5 mit Top-Objektiven von 35mm, 50mm, 85mm und 105 mm.

Für die Tropfenfotografie ist noch einiges an technischer Zusatzausrüstung notwendig: 2 Blitzgeräte inkl. Sender sowie die Elektronik zur Steuerung der Tropfenauslöser und Synchronisation mit der Kameraauslösung.
Für die Aufnahmen mit Fluoreszenzflüssigkeiten werden 2 spezielle UV-Blitze eingesetzt. Die Bilder werden schlussendlich in Photoshop CC aufbereitet.

Auch die Weiterbildung kommt nicht zu kurz. «Ich habe diverse Kurse bei Martin Zurmühle in Ebikon besucht. Heutzutage erfolgt auch auf diesem Gebiet immer mehr Schulung über digitalisierte Kurse oder übers Internet.»

Facts & Figures zu Roland
Instagram- Username: @rblaso55
Instagram- Abonnenten: 719
Lieblings-Fotograf*In: Keinen Spezifischen