365 Dinge weniger für ein aufgeräumtes Zuhause
Diese Entrümpel-Methode ist so einfach wie genial: Jeden Tag befreist du deinen Haushalt von einem überflüssigen Gegenstand. Der Effekt ist verblüffend.

Endlich Ordnung im eigenen zu Hause schaffen – das steht schon lange auf deiner To-do-Liste, aber du schaffst es nie, dir wirklich Zeit dafür zu nehmen? Dann ist diese Methode genau das Richtige.
Die «365 Dinge weniger»-Strategie erfordert weder besondere Planung noch viel Zeit. Erfahre hier, wie du deine Wohnung innerhalb eines Jahres – langsam, aber sicher – von Ballast befreist.
Überforderung vermeiden, zielstrebig sein
Die meisten Entrümpel-Aktionen scheitern daran, dass niemand wirklich weiss, wo man anfangen soll. Erst die Kleiderschränke, in denen sich noch die alten Trikots deiner längst vergessenen Fussballkarriere finden, oder die Gewürzsammlung aus deiner Zeit als ambitionierter Hobbykoch?

Das Gefühl von Überforderung führt dann oft dazu, dass wir das Aufräumen auf einen unbestimmten Tag hinausschieben. Aber: Wenn du dich darauf beschränkst, jeden Tag nur einen einzigen Gegenstand des Hauses zu verweisen, musst du keine Angst vor Aufräum-Burn-out haben.
Nach einigen Wochen wird dein Zuhause bereits viel ordentlicher aussehen, ohne dass du dafür mehrere Wochenenden geopfert hättest. Das dient als zusätzlicher Motivationsschub.
365 Dinge weniger: Mit Bedacht aufräumen
Selbst wenn dein beruflicher Terminkalender aus allen Nähten platzt, kannst du mit dieser Methode in den eigenen vier Wänden für Ordnung sorgen. Ausreden solltest du nicht zählen lassen, denn mit guter Wahrscheinlichkeit brauchst du täglich weniger als zwei Minuten.
Ein weiterer positiver Effekt ist, dass du dir trotzdem Zeit lassen kannst, um mit Bedacht zu entrümpeln. Bist du nicht sicher, ob du dich wirklich von der handgetöpferten Blumenvase deiner Tante trennen kannst, obwohl sie seit Jahren nicht mehr genutzt wurde?
Du musst keine impulsiven Entscheidungen treffen, sondern hast ein ganzes Jahr lang Zeit. Irgendwann kommt der richtige Moment für die Entscheidung ganz automatisch.
Tipps für den Aufräumerfolg
Zwar ist ein detaillierter Plan nicht notwendig, doch solltest du dir Gedanken machen, was du mit dem Projekt erreichen möchtest. Möchtest du mehr Platz schaffen oder zielst du auf designtechnische Änderungen ab?
Schaffst du in diesem Punkt Klarheit, kann dir das langfristig helfen. Ein Kalender, in dem du Meilensteine festhältst, oder eine tägliche Erinnerung auf dem Smartphone sind weitere Motivationstricks.

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365 Dinge weniger: Letzte Ratschläge
Ein ganzes Jahr ist eine Menge Zeit – und natürlich werden unvorhergesehene Dinge geschehen. Solltest du einmal einige Tage verpassen, kannst du den Rückstand einfach aufholen, indem du anschliessend zwei Dinge pro Tag aussortierst.
Raum für Raum vorzugehen, kann sinnvoll sein, um Effekte schneller sichtbar zu machen. Doch egal, wie du dich entscheidest, fest steht: 365 Dinge weniger in deiner Wohnung werden einen gewaltigen Unterschied machen.