Silberfischchen im Haus: So wirst du sie los
Silberfischchen sind niedlich anzusehen, können aber zu einer richtigen Plage werden. Wie du das Urzeit-Insekt erkennst und was bei einem Befall zu tun ist.

Sie mögen harmlos aussehen, aber diese kleinen Insekten können zu einem echten Problem werden: Silberfischchen.
Mit ihrer Vorliebe für Papier und Kleidung können Silberfischchen erheblichen Schaden anrichten. Wie du sie erkennst und wieder loswirst, erfährst du hier.
Urzeit-Insekt auf Wohnungssuche
Silberfischchen gehören zu den ältesten Insekten der Welt und haben sich seit Millionen von Jahren kaum verändert. Sie fühlen sich in feuchter Umgebung wohl und ernähren sich von Kohlenhydraten – also auch von Papier und Textilien.
Daher finden sie oft ihren Weg in unsere Badezimmer oder Küchen, wo sie nachts aktiv werden. Tagsüber verstecken sie sich gerne hinter Tapeten oder unter Fussbodenleisten.
So erkennst du einen Befall mit Silberfischchen
Eine gelegentliche Begegnung mit einem einzelnen Tier ist noch kein Grund zur Panik. Doch wenn du regelmässig Silberfische findest, solltest du handeln:
Das kann ein Anzeichen für einen grösseren Befall sein.

Achte auf kleine Löcher in Büchern oder Kleidung und auf winzige Kotspuren. Auch abgelegte Häutungsreste können ein Indiz für Silberfischchen sein.
So wirst du die Insekten wieder los
Zuerst solltest du ihre Lebensbedingungen ungemütlich machen: Lüfte regelmässig, um die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren, und vermeide Wärmequellen.
Versiegle Ritzen und Spalten, durch die sie in deine Wohnung gelangen könnten. Dann kannst du spezielle Fallen aufstellen oder Insektensprays verwenden.

Bei einem grösseren Befall kann es sinnvoll sein, einen Schädlingsbekämpfer zu beauftragen.
Vorbeugen ist besser als Bekämpfen
Auch wenn Silberfischchen keine Krankheiten übertragen – sie sind lästig und können Schaden anrichten. Daher ist Vorbeugung der beste Weg:
Halte deine Wohnung trocken und sauber, dann fühlen sich die kleinen Krabbler gar nicht erst wohl!