Himmlisch stressfrei: Bark Air lässt Hunde erste Klasse fliegen
Die Fluggesellschaft Bark Airline will Hunden und ihren Besitzern das Reisen so angenehm wie möglich machen. Die Vierbeiner reisen erste Klasse.
Das Wichtigste in Kürze
- Flugreisen bedeuten oft puren Stress für Tiere im Frachtraum.
- Bei Bark Air reisen Hunde mit ihren Besitzern erste Klasse.
- An Bord gibt es sogar einen Spa für die Tiere.
Gemeinsam in den Urlaub fliegen ist für Hundebesitzer nahezu unmöglich. Mit anderen Tieren in Käfigen in den Laderaum gepfercht, ist das Reisen für die treuen Begleiter purer Stress. Manche Rassen oder Grössen werden je nach Airline nicht einmal transportiert.
Vor den Schwierigkeiten beim Reisen mit seiner Dogge stand auch Matt Meeker, berichtet der «Spiegel». Der Gründer von Bark Air erklärt: «Ich war nicht in der Lage, mit ihm lange Strecken zu reisen. Und hatte die Idee, dass es eine Fluggesellschaft für Hunde geben sollte.»
Gesagt, getan – mit Bark Air rief Meeker kurzerhand eine First-Class-Airline für Hundeflüge ins Leben. Auf das Wohl des Hundes ist er schon länger mit seinem Aboservice Bark Box spezialisiert. Die Airline fokussiert sich darauf, Ängste und Stress zu reduzieren und die Unternehmung eher zu einem freudigen Abenteuer zu machen.
Leckerlis, Spa und Feinkost: Hunde-Luxus bei Bark Air
Dazu ist bereits die Warte-Lounge mit Leckerlis gefüllt, der Check-in wird besonders schnell abgewickelt. Während in der Kabine Hunde-Luxusbrause und «Barkaccinos» serviert werden, können die Vierbeiner auch den eingebauten Spa geniessen. Mögliche Konfrontationen halten sich dabei gering: Pro Flug sind maximal zehn Tiere plus deren Besitzer unterwegs.
Die aktuelle Auslands-Strecke von den USA nach London ist für 8'000 Dollar (knapp 7'400 Franken) buchbar. Inlandsflüge fallen mit 6'000 Dollar etwas günstiger aus. Meeker hat bereits 15'000 Anfragen für weitere Ziele erhalten und denkt über neue Stationen nach: Neben Florida und Arizona könnten auch Paris, Chicago, Mailand und Seattle bald angesteuert werden.
«Zu Beginn arbeiten wir noch mit Verlust», äussert Meeker. «Die Idee ist, dass wir im Laufe der Zeit den Preis für den Verbraucher senken und unsere Kosten reduzieren. Und das kommt mit der Grösse und mehr Routen.»