Berichte: Israel lässt weitere 46 weitere Palästinenser frei

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Palestina,

Nach der Identifizierung von vier toten Geiseln hat Israel Berichten zufolge weitere 46 palästinensische Inhaftierte freigelassen.

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Viele Menschen empfingen die freigelassenen Häftlinge bei ihrer Ankunft in Chan Junis im Süden des Küstengebiets. (Archivbild) - keystone

Die 44 Minderjährigen sowie zwei Frauen seien im Gazastreifen angekommen, berichteten palästinensische Medien übereinstimmend. Aufnahmen, die die Medien verbreiteten, zeigten die Rückkehrer in den Armen ihrer zum Teil vor Freude schreienden Angehörigen.

Etliche Menschen empfingen die freigelassenen Häftlinge bei ihrer Ankunft per Bus in der Stadt Chan Junis im Süden des Küstengebiets. Die 46 Palästinenser wurden nach dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 festgenommen.

24 von ihnen sollten bereits vergangenen Samstag im Rahmen des Gaza-Deals zwischen Israel und der Hamas freikommen. Israel hatte ihre Freilassung aus Ärger über die entwürdigenden Inszenierungen bei den Geisel-Übergaben der Hamas im Gazastreifen vorübergehend ausgesetzt.

Weitere Gefangenenaustausche geplant

Weitere 22 Inhaftierte sollten im Austausch für die vier Leichen israelischer Geiseln freikommen, die die Hamas in der Nacht zu Donnerstag übergeben hat. Die Identität der vier von der Hamas übergebenen, toten Geiseln wurde bereits am Morgen bestätigt.

Im Gegenzug für die Übergabe der toten Geiseln wurden nach palästinensischen Angaben in der Nacht zunächst 596 Palästinenser aus israelischen Gefängnissen entlassen. Sie sollten ebenfalls bereits am Samstag freikommen.

Insgesamt entliess Israel in der ersten Phase damit 1777 palästinensische Häftlinge aus Gefängnissen. Vorgesehen waren 1904. Einige weigerten sich jedoch auch, etwa weil sie wegen der schwere ihrer Straftaten gemäss dem Abkommen ins Ausland gebracht worden wären. Ob allein damit das Gefälle erklärt werden kann, war zunächst unklar.

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Am Freitag werden sie als Ehrengast bei der deutschen Koalitionsbildung erwartet.

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