Gleichstellung

    UN: Weltweise Krisen machen Fortschritte bei Gleichstellung zunichte

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die weltweiten, meist von Männern verursachte Krisen machen Fortschritte bei der Gleichstellung zunichte. Rund 614 Mio. Frauen leben in Krisengebieten.

    Gleichsteellung
    Frauen weltweit kämpfen für mehr Gleichstellung, Krisen machen aber die Fortschritte zunichte. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Frauen zahlen laut der UN den höchsten Preis für nicht von ihnen verursachte Konflikte.
    • Die Fortschritte bei der Gleichstellung würden durch Krisen zunichtegemacht.
    • Rund jede zehnte Frau lebt mit weniger als 2,15 Dollar pro Tag.

    Weltweite Fortschritte bei der Gleichstellung von Frauen und Männern sind durch eine ansteigende Zahl von Kriegen und Konflikten bedroht. «Vom Nahen Osten bis nach Haiti, Sudan, Myanmar, der Ukraine, Afghanistan und anderswo zahlen Frauen den höchsten Preis für Konflikte, die nicht von ihnen verursacht wurden», teilte die UN-Frauenorganisation (UN Women) anlässlich des internationalen Weltfrauentages an diesem Freitag mit.

    Die Zahl der Frauen, die in Konfliktgebieten leben, habe sich seit 2017 verdoppelt – mit momentan mehr als 614 Millionen. In dieser Umgebung sei es auch knapp 8 Mal wahrscheinlicher, dass Frauen in extremer Armut lebten. Weltweit befinde sich jede zehnte Frau – insgesamt etwa 400 Millionen – auf der untersten Einkommensstufe. Die Weltbank definiert diese als 2,15 Dollar pro Tag und weniger.

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