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Ericsson und Nokia als Geisel im Huawei-Streit

Raphael Wyder
Raphael Wyder

China,

Sollte die EU-Mitgliedsländer Huawei vom Ausbau des 5G-Netzes ausschliessen, hat China offenbar die europäischen Telekomausrüster Nokia und Ericsson im Visier.

Nokia Ericsson
Der Hauptsitz des finnischen Telekomgiganten Nokia in Espoo. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • China prüft Exportkontrollen gegen die Telekomausrüstern Nokia und Ericsson.
  • Grossbritannien schliesst Huawei ab 2021 vom Mobilfunkmarkt aus.
  • So will man etwas in der Hand haben, falls die EU-Mitgliedstaaten dem Beispiel folgen.

Vergangene Woche schloss Grossbritannien Huawei ab kommenden Jahr vom Mobilfunkmarkt und ab 2027 sogar aus der Netzinfrastruktur aus. China hat nun einen Plan, falls die EU-Mitgliedsstaaten dem Beispiel von Grossbritannien folgen.

Peking prüft Exportkontrollen, die Nokia und Ericsson hindern würden, in China hergestellte Bauteile in andere Länder zu verkaufen. Dies sei der schlimmste anzunehmende Fall, wenn die EU ihrerseits Huawei strikt vom 5G-Netz ausschliesse, wie «finanzen.ch» berichtet.

In der EU müssen die Chinesen bestimmten Sicherheitsregeln genügen. In Deutschland steht eine Entscheidung in der Sache nicht vor September an.

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