Meta AI bei WhatsApp: So lässt sich der KI-Assistent deaktivieren
Meta hat seinen KI-Assistenten Meta AI nun auch in der Schweiz eingeführt. Nutzer können die Funktion kaum deaktivieren – wir zeigen, wie es trotzdem geht.

Ein neuer blauer Kreis in WhatsApp markiert den Zugang zu Meta AI, die nun offiziell in der Schweiz verfügbar ist. Die KI beantwortet Fragen, recherchiert Infos und lässt sich sogar in Gruppenchats einbinden.
Das Problem: Die KI bietet kaum Deaktivierungsoptionen und immense Datenschutzrisiken, wie «Giga» berichtet.
Bereits 2023 startete Meta AI in den USA, doch Europa musste warten – Grund waren strenge Vorgaben der DSGVO. Nach Anpassungen erhielt Meta nun die Genehmigung für den Rollout hierzulande.
Sensible Daten nicht teilen
Verbraucherschützer warnen vor der Eingabe persönlicher Informationen wie Geburtsdaten oder Gesundheitsangaben. Auch «Netzpolitik» betont: Chats mit Meta AI sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Die Daten landen auf Meta-Servern und könnten für KI-Training genutzt werden.

Meta betont, die Nutzung sei freiwillig und erfolge «ohne Weitergabe von Daten». Doch die Speicherung von Nutzereingaben bleibt ein Streitpunkt.
Auch die Verbraucherzentrale NRW in Deutschland kritisiert: «Die Verschlüsselung wird ausgehebelt».
Meta-AI bei WhatsApp deaktivieren: Kein vollständiger Ausweg
Eine Deaktivierung der KI ist nicht möglich. Was jedoch funktioniert: Nutzer können Chats mit Meta AI löschen oder ignorieren. Datenschützer raten, «Einstellungen zu prüfen und sensible Infos zu vermeiden», berichtet «Giga».
Wer den blauen Kreis nicht nutzt, sollte ihn schlicht nicht anklicken.
Was leistet der KI-Assistent?
Meta AI hilft in WhatsApp bei Alltagsfragen – von Rezepten bis Reiseplanungen. In Gruppenchats aktiviert man sie via «@MetaAI»-Befehl.
Auf Instagram soll sie später Bildbearbeitung ermöglichen, aktuell fehlen diese Funktionen jedoch noch.
Laut «IT Boltwise» plant Meta, den Leistungsumfang der US-Version schrittweise zu erreichen. Langfristig soll die KI milliardenfach auf allen Meta-Plattformen verfügbar sein.
Doch bis dahin bleibt die Debatte um Datenschutz und Nutzerkontrolle offen.