AUA: Flugzeug von Mallorca nach Wien gerät in Hagelsturm – Nase weg!

Rosa Schmitz
Rosa Schmitz

Österreich,

Ein Flug der Austrian Airline (Aua) von Mallorca nach Wien geriet am Sonntag in einen heftigen Hagelsturm. Die Maschine musste im Blindflug gelandet werden.

AUA
Die AUA-Maschine wurde vom Hagel schwer beschädigt. - X / @exithamster

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Sonntag geriet eine AUA-Maschine in einen Hagelsturm.
  • Das Flugzeug wurde schwer beschädigt und musste im Blindflug gelandet werden.
  • Trotz zerschmetterter Scheiben im Cockpit kam die Maschine sicher in Wien an.
  • Auch ein Teil der Flugzeugsnase ist abgebrochen. Verletzt wurde aber niemand.

Dass diese Maschine sicher gelandet ist, grenzt an ein Wunder. Auf dem Weg in die österreichische Hauptstadt geriet eine Australian-Airline-Maschine (Aua) in einen schweren Hagelsturm. Der Flieger war auf dem Weg nach Hause von Palma de Mallorca.

Als die Maschine gegen 17.30 Uhr über Hartberg flog, traf sie aber genau auf eine Gewitter-Zelle, berichtet «Kleine Zeitung».

Dabei wurde das Flugzeug heftig durchgeschüttelt – und schwer beschädigt. Zertrümmerte Scheiben im Cockpit sowie eine halb-abgebrochene Flugzeugnase führten dazu, dass die Piloten nahezu blind landen mussten.

Zum Glück war eine erfahrene Crew im Einsatz. Sie setzte zur Sicherheit einen Notruf ab, weswegen Einsatzkräfte zum Rollfeld eilten. Die Maschine – mit 168 Passagieren, plus fünf Babys – kam ohne Verletzte in Wien an.

Erst beim Aussteigen wurde den Passagieren das volle Ausmass des Vorfalls bewusst...

Gewitterzelle war für Piloten nicht ersichtlich

«Das Flugzeug geriet im Anflug auf Wien in eine Gewitterzelle. Diese war für die Cockpit-Crew laut deren Aussage auf dem Wetterradar nicht ersichtlich», sagt Austrian Airlines gegenüber «Kleine Zeitung».

Die AUA bestätigt zudem, dass nach aktuellem Stand die Cockpitscheiben, die Flugzeugnase sowie einige Verkleidungen beschädigt wurden. «Aufgrund der Beschädigungen wurde der Notruf Mayday abgesetzt», heisst es weiter.

Hast du schon mal während eines Flugs starke Turbulenzen miterlebt?

Auch sagt Austrian Airlines, dass deren Technik-Team bereits mit der Schadensbegutachtung des betroffenen Flugzeugs beauftragt wurde. Denn: «Die Sicherheit unserer Fluggäste und unserer Crews hat für Austrian Airlines oberste Priorität.»

Kommentare

User #6182 (nicht angemeldet)

Selbstverständlich kann man eine solche Gewitterzelle mit dem Bordradar erkennen, wenn die Antennen Neigung richtig gewählt worden ist. Die entstandenen Schäden sind gravierend, erlauben aber immer noch den Einsatz der "Autoland" Funktion des Autopiloten. Somit ist eine sichere Landung nur durch die reduzierte Sicht erschwert aber machbar.

User #4770 (nicht angemeldet)

Kompositt Teile sollten stärker sein.

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