Belgien: Polizei zerschlägt mutmassliche Menschenhändlerbande
Die belgischen Behörden haben eine mutmassliche Menschenhändlergruppe aus China aufgedeckt.

Die belgischen Behörden haben eigenen Angaben nach eine mutmassliche Menschenhändlergruppe zerschlagen. Wie aus einer Mitteilung der Polizei hervorgeht, stehen mehrere mutmassliche Täter aus China im Verdacht, rund 30 chinesische Frauen sexuell ausgebeutet zu haben.
«Die Opfer arbeiteten im privaten Prostitutionsmilieu an verschiedenen Orten des Landes», hiess es. Sieben Verdächtige seien nach 16 Hausdurchsuchungen an verschiedenen Orten in Belgien bereits Mitte März vernommen worden, ein Ermittlungsrichter erliess Haftbefehle. Die Ermittlungen dauerten an.
Wie die Polizei weiter mitteilte, begannen die Ermittlungen gegen die Gruppe, die den Angaben nach von Brüssel aus agierte, im Mai vergangenen Jahres. Die Opfer hätten regelmässig ihren Arbeitsort gewechselt. Sie waren auch in den Niederlanden bekannt.