Tschechien will Astrazeneca-Impfstoff weiter verwenden

Anders als andere europäische Staaten setzt Tschechien die Verabreichung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca vorerst nicht aus. «Der positive Nutzen des Impfstoffs ist unleugbar - und es gibt keinen Grund für Befürchtungen», sagte Gesundheitsminister Jan Blatny nach einer Kabinettssitzung am Montag in Prag. Zugleich versicherte er, dass man die jüngsten Vorfälle in anderen Ländern und ihre Untersuchung sehr sorgfältig verfolge. Nach Berichten über Blutgerinnsel hatten unter anderem Deutschland, Frankreich und Italien die Verabreichung des Astrazeneca-Impfstoffs vorübergehend unterbrochen.

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Auf einem Tisch in einer Hausarztpraxis liegen bzw. stehen Spritzen und Ampullen mit dem Covid-19 Impfstoff des schwedisch-britischen Pharmakonzerns AstraZeneca. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • In Tschechien mit seinen 10,7 Millionen Einwohnern sind bisher mehr als eine Million Impfstoff-Dosen verabreicht worden - von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca.

Derzeit kämpft das Land mit einer dramatischen dritten Corona-Welle. Innerhalb von sieben Tagen steckten sich mehr als 720 Menschen je 100 000 Einwohner mit dem Virus Sars-CoV-2 an. In Deutschland liegt dieser Wert bei 82,9.

Blatny sprach sich für eine Verlängerung des harten Lockdowns bis nach Ostern aus. Man müsse einen Anstieg der Infektionen wie nach Weihnachten verhindern, sagte der Mediziner. Die Belastung der Krankenhäuser sei noch nicht deutlich zurückgegangen. Derzeit dürfen die Menschen ihren Bezirk nur in Ausnahmegründen verlassen. Schulen und die meisten Geschäfte sind geschlossen.

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