Freiburg richtet Kommission für religiöses Kulturerbe ein
Der Kanton Freiburg hat eine 15-köpfige Kommission gegründet, um das religiöse Kulturerbe zu fördern.

Der Kanton Freiburg hat eine Kommission zur Förderung des religiösen Kulturerbes ins Leben gerufen. Auf Ersuchen des Staatsrats vereint das neue Gremium 15 Vertreter aus Staat, Kirche und externen Partnern. Ziel sei es, das religiöse Erbe zu bewahren, weiterzuentwickeln und seinen kulturellen Wert sichtbar zu machen, teilte der Kanton am Montag mit.
Unter dem Vorsitz des Historikers und Grossrats Bernhard Altermatt soll die Kommission Entwicklungen überwachen und Empfehlungen ausarbeiten. Dabei geht es nicht nur um Bauwerke, sondern auch um Kunst, Archive und Traditionen.
Mehr als nur Gebäude
Erste Beratungen fanden laut Mitteilung bereits statt: Eine Pfarrei zieht die Desakralisierung einer ihrer Kirchen in Betracht. Die Kommission agiert im Rahmen des kantonalen Kulturgüterschutzgesetzes.