Leadership 4.0: Die Gewinner der Transformation nehmen Menschen mit

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Zürich,

Die Gewinner der Transformation sind diejenigen, denen es gelingt, die Menschen mitzunehmen. So lautet das Motto der Führungsfachleute der Zukunft.

Immer öfter wird beziehungsförderndes Verhalten gefordert
Immer öfter wird beziehungsförderndes Verhalten gefordert - Community

Das Wichtigste in Kürze

  • Die WEKA Leadership-Foren diskutieren regelmässig über die wichtigsten Herausforderungen in der Arbeitswelt.
  • Von Führungspersönlichkeiten wird immer öfters auch beziehungsförderndes Verhalten gefordert.

Mit der voranschreitenden Transformation der Arbeitswelten ändern sich auch die Anforderungen an Führungskräfte. Die alten Denkmuster sind passé und man wird sich nicht nur in Digitalisierung weiterbilden, sondern situativ verschiedene Rollen in der Führung einnehmen. Neue Führungsfachleute drängen auf den Arbeitsmarkt wie beispielsweise Betriebliche Mentorinnen und Mentore. Führungspersönlichkeiten sind nunmehr auch Coaches, die Mitarbeitende zur Selbstreflexion befähigen. Weitere Fähigkeiten sind beziehungsförderndes Verhalten, Empathie, den Mitarbeitenden selbstbestimmtes Arbeiten zu ermöglichen und natürlich die Fähigkeit zur Anpassung der Strategie an die digitale Transformation. Das bedeutet, vernetzt denken und handeln erlangen eine noch grössere Bedeutung.

Die neuen «VUKA» und «VOPA» Welten

Man spricht in diesem Falle von Herausforderungen in der so genannten «neuen VUKA Welt» - was so viel bedeutet wie volatil, unsicher, komplex und agil – oder der «VOPA-Welt» (vernetzt, offen, partizipativ, agil). In diesen neuen «Welten» ist wirksame und gute Führung eine anspruchsvolle Herausforderung. Komplexität und Dynamik bestimmen die Führung im digitalen Wandel, aber es ist immer der Mensch, um den es geht. Je instabiler die VUKA-Welt oder die VOPA-Welt ist, umso stärker wird der Wunsch der Mitarbeiter nach Orientierung. Die Folge ist, dass man den Mitarbeitenden Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten geboten werden muss. Im Klartext: Plattformen werden geschaffen, wo Einzelpersonen und Teams auch ausserhalb des eigenen Bereichs zusammenarbeiten und neue Netzwerke aufbauen können.

Auch das Thema Work-Life-Balance ist und bleibt sehr aktuell: Neue Arbeitszeitmodelle und aktives Gesundheitsmanagement brauchen neue Strukturen, durch welche Mitarbeitende und Teams dezentral und zeitlich flexibel geführt werden. Führungskräfte werden nun zu Brückenbauern. Wissen und Informationen werden geteilt, sodass die Teammitglieder eigenständig und motiviert an Projekten arbeiten können. Nicht zuletzt sind auch perspektivische Punkte wichtig, wie viele Studien bestätigen: Talentförderung, Entwicklungsmöglichkeiten und eine attraktive Berufsperspektive sowie die emotionale Einbindung in die Projekte – das sind Treiber für gute Leistungen und erleichtern die Führung enorm.

Leadership 4.0: Die Menschen auf dem Weg der Transformation mitnehmen

Das alles gehört nun also zur «Führung 4.0» und der damit verbundene Wandel im Verhältnis der Führungskraft zum Personal. Beide müssen lernen, umzudenken und umzulernen. Es ist aber erst der Anfang. Jeder Transformationsprozess ist jeweils auch eine unternehmenskulturelle Herausforderung. Fazit: Das Heil kann man deshalb keineswegs in Technologien alleine finden. Gewinnen werden diejenigen, denen es gelingt, die Menschen auf dem Weg der Transformation mitzunehmen.

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