Reka-Checks auf Papier gibt es bald nicht mehr
Die gedruckten Reka-Checks sind bald Geschichte. Eine neue Zahlkarte tritt an ihre Stelle.

Die gedruckten Reka-Checks gibt es ab 2026 nicht mehr. Die Nachfrage nach den vor 60 Jahren eingeführten analogen Checks ist laut der Schweizer Reisekasse (Reka) stark gesunken. Statt Papier gibt es eine neue Zahlkarte.
Das schrieb die «Schweiz am Wochenende» am Samstag im Vorfeld der für Montag geplanten Information von Reka. Bereits gekaufte Reka-Checks bleiben unbeschränkt gültig und können weiterhin als Zahlungsmittel genutzt werden, wie die Reka in einer Mitteilung, die auch der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegt, betonte.
Eine bedeutende Lohnnebenleistung verschwindet
Mit dem Aus der Reka-Checks ende eine Ära, schrieb die Reka in der Mitteilung. Nach ihrer Einführung im Jahr 1966 hätten sich Reka-Checks rasch zur bedeutendsten Lohnnebenleistung in der Schweiz entwickelt, so die Reka. Derzeit bieten über 4500 Arbeitgeber und Arbeitnehmerorganisationen ihren Mitarbeitenden und Mitgliedern vergünstigtes Reka-Geld als Lohnnebenleistung an.
Mit dem Betrag können die Nutzerinnen und Nutzer etwa Zimmer im Reka-Feriendorf bezahlen oder ein SBB-Abo lösen.
Bereits heute wird laut der Reka 94 Prozent des Reka-Geldes über die digitale Reka-Card verkauft. Neu gibt es zudem eine Reka-Geschenkkarte im Format einer Kredikarte, mit der Reka-Geld auch ohne Reka-Checks verschenkt werden kann.