SRF übergibt Glanz&Gloria in die Hände junger Blogger
Das People-Magazin von SRF «Glanz & Gloria» erhält zwei neue Gesichter. Das Reiseblogger-Paar Loredana und Kilian Bamert schmeissen für eine Woche die Sendung.
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Das Wichtigste in Kürze
- Das SRF gibt seine People-Sendung «Glanz & Gloria» diese Woche in die Hände von Creators.
- Das Bloggerpaar Loredana und Kilian Bamert alias «Saturday.and.Sunday» übernehmen.
Das Leben von Loredana (29) und Kilian Bamert (30) ist Abenteuer pur. Das junge Ehepaar reist seit zwei Jahren um die Welt und erzählt als «Saturday.and.Sunday» von seinen Erlebnissen.
Nun wartet ein neues Abenteuer auf die beiden. Für eine Woche übergibt SRF sein Promi-Format «Glanz & Gloria» in die Hände der beiden Blogger.

Denn «Saturday.and.Sunday» wissen, wie man mit Aufmerksamkeit umgeht. Ihr Youtube-Kanal hat rund 6'000 Abonnenten, auf Instagram sind es 16'000.
Auf SRF Vorurteile gegenüber der Selfie-Generation abbauen
Die erfahrenen Blogger stehen bei «Glanz & Gloria» nicht nur vor der Kamera. Sie produzieren und gestalten die Sendung mit eigenem Team und eigenen Themen.
«Das Ziel ist, die Online-Welt und ihre kreativen Menschen zu zeigen.»
So sehe man in ihrer Sendungs-Woche vorwiegend Menschen aus der Online-Welt. Denn diese hätten in der Schweiz, auch bei SRF, bisher kaum Aufmerksamkeit.
So sind auch alle Beiträge im Youtube-Stil gestaltet. Die Leute reden direkt in die Kamera und somit direkt mit dem Publikum.

«Wir wollen auch die ganzen Vorurteile gegenüber der Selfie-Generation abbauen.»
Vielen würden denken, es gehe nur um Katzen-Videos und Selfies. Dabei gäbe es so viele kreative Köpfe.
So hätten sie Lifehacker mit Tipps für den Alltag dabei, «wie man beispielsweise eine Avocado gut schälen kann».
Braucht es für Youtuber noch klassisches Fernsehen?
Das Paar ist also genau auf den Kanälen unterwegs, welche die junge Generation von den klassischen Medien los löst.
So müssen die Youtuber auch gestehen: «Wir haben zu Hause keinen Fernseher.»
Das heisse jedoch nicht, dass es kein Fernsehen mehr brauche. «Es macht Sinn, weil es immer noch verschiedene Generationen vor dem Fernseher zusammen bringt.»
Nur sei es höchste Eisenbahn, die Online-Welt damit zu verknüpfen. So wie es die beiden in ihrer «Glanz & Gloria»-Woche versuchen.
Was es alles zu sehen gibt, wollen die beiden nicht verraten. Nur so viel: «Auch junge Leute sollen sagen «boah», das habe ich noch nie gesehen.»
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