WhatsApp führt KI-Funktionen ein – Datenschutz sorgt für Diskussion
Meta hat WhatsApp mit einer neuen KI-Funktion ausgestattet. Die Datenschutzbedenken sind jedoch gross.

Die Einführung von Meta AI in WhatsApp markiert einen technologischen Meilenstein. Der generative KI-Assistent ermöglicht Nutzern, direkt im Chat Fragen zu stellen, Informationen zu suchen oder kreative Vorschläge einzuholen.
Besonders praktisch ist die Integration in Gruppenchats, wo die KI Diskussionen erleichtert und Aktivitäten organisiert. Laut «Computerbild» können Nutzer Meta AI sogar per «@MetaAI» aktivieren und direkt ansprechen.
KI von WhatsApp seit Ende März verfügbar
Die Funktion ist in Europa seit Ende März verfügbar, nachdem Meta seine Datenschutzrichtlinien an die strengen EU-Vorgaben angepasst hat. In den USA und Südamerika existiert der KI-Assistent bereits seit 2023.

«Chip.de» berichtet, dass die EU-Version zunächst nur Textfunktionen bietet, während Bildbearbeitung und weitere Features später folgen sollen.
Datenschutz: Ein zweischneidiges Schwert
Trotz der faszinierenden Möglichkeiten der KI gibt es erhebliche Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes. Chats mit Meta AI sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, wie «Netzpolitik.org» erklärt.
Stattdessen werden die Daten auf Meta-Servern gespeichert und könnten für Trainingszwecke genutzt werden. Verbraucherschützer warnen davor, sensible Informationen mit der WhatsApp KI zu teilen.
Keine sensiblen Daten preisgeben
Meta selbst räumt ein, dass die Einführung in Europa durch regulatorische Hürden verzögert wurde. «Watson» hebt hervor, dass Nutzer ausdrücklich darauf hingewiesen werden, keine persönlichen oder sensiblen Daten preiszugeben.
Diese könnten gespeichert und verarbeitet werden. Wie «In Franken» berichtet, zeigen sich Nutzerinnen und Nutzer in der Bewertung frustriert vom Update.
Nutzer sind skeptisch
Der blaue Kreis, der die KI symbolisiert, kann nicht deaktiviert werden – ein Punkt, der laut für Frustration sorgt.
Experten sehen darin dennoch einen weiteren Schritt von Meta, seine Plattformen stärker zu vernetzen und Daten zu sammeln.