Aargauer Bevölkerung wächst in 2022 um 1,4 Prozent

Keystone-SDA Regional
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Aarau,

Die Bevölkerung des Kantons Aargau ist im Jahr 2022 um 1,41 Prozent oder um 9931 Personen gewachsen.

Stadt Aarau
Die Stadt Aarau. (Archivbild) - keystone

Dies ist die in absoluten Zahlen die stärkste Bevölkerungszunahme seit Einführung der kantonalen Bevölkerungsstatistik vor 50 Jahren. Ende 2022 lebten 713'117 Menschen im Aargau.

Die ausländische Bevölkerung nahm im Vergleich zum Vorjahr um 6620 Personen oder 3,64 Prozent zu und die schweizerische Bevölkerung um 3311 Personen oder 0,63 Prozent, wie Statistik Kanton Aargau am Montag, 27. März 2023, mitteilte.

Der Ausländeranteil beträgt 26,4 Prozent. Im Vorjahr betrug das Bevölkerungswachstum im Aargau 1,3 Prozent.

Im Jahr 2022 stieg die Bevölkerungszahl in allen elf Bezirken. Absolut lag die Zunahme im Bezirk Baden (2288) am höchsten und im Bezirk Rheinfelden am tiefsten (249).

Bevölkerungsrückgang wurde in 28 Gemeinden registriert

Die relative Zunahme war im Bezirk Zurzach (2,0 Prozent) am höchsten und im Bezirk Rheinfelden (0,5 Prozent) am tiefsten.

Ein Bevölkerungswachstum von drei und mehr Prozent wiesen 39 der 200 Gemeinden auf.

Das sind unter anderem ländliche Gemeinden wie Safenwil, Hirschthal, Seon, Fislisbach, Würenlos, Aristau, Jonen und Böttstein.

In 23 Gemeinden betrug das Wachstum 2,00 bis 2,99 Prozent, in 58 Gemeinden 1,00 bis 1,99 Prozent und in 52 Gemeinden 0,00 bis 0,99 Prozent. Ein Bevölkerungsrückgang verzeichneten die Statistiker in 28 Gemeinden.

Zahl der Todesfälle in 2022 um 12,5 Prozent höher

In den Jahren 2020 bis 2022 hatte die Covid-19-Pandemie einen Anstieg der Todesfälle zur Folge.

Im Vergleich zum Durchschnitt der letzten fünf Jahre vor der Pandemie war die Zahl der Todesfälle im Jahr 2022 um 12,5 Prozent höher.

Die am stärksten betroffene Altersgruppe war jene der Personen ab 80 Jahren (plus 16,5 Prozent), gefolgt von jener der 65- bis 79-Jährigen (plus 12,7 Prozent).

Die Zahl der Todesfälle in der Altersgruppe der 0- bis 64-Jährigen lag um 2,9 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019.

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