Aargauer Jugendrotkreuz: Barrieren durchbrechen
Selina Urech engagiert sich freiwillig beim Aargauer Jugendrotkreuz im Mentoring.
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Seit Februar treffen sich Selina Urech und Mentee mindestens zweimal im Monat. Das Ziel des Mentorings ist es, dass die 17-jährige Mentee aus Eritrea ihr Deutsch verbessern kann und sich in der Schweiz besser zurechtfindet.
Trotz der Coronavirus-Pandemie hat Urech versucht, das Mentoring weiterzuführen: «Wir haben unsere Lektionen auf WhatsApp verlegt, was sehr gut funktioniert hat.»
Bereits beim ersten Treffen begeistert
Urech hat sich für dieses Freiwilligenengagement entschieden, da sie eine Barriere zwischen den Geflüchteten und den Einheimischen sieht: «Ich wollte diese Barriere durchbrechen und den Vorurteilen, die kursieren, keinen Glauben schenken. Daherwollte ich mich mehr mit dem Thema Migration beschäftigen.» Kurz darauf wurde die 20-Jährige beim Jugendrotkreuz Kanton Aargau fündig.
Bereits beim ersten Treffen war Urech von ihrer Mentee begeistert: «Als sie zur Tür hereinkam, hatte sie ein breites Lächeln auf dem Gesicht und schaute mich mit leuchtenden und wissbegierigen Augen an.»
Auch die Mentorin lernt
Nebst den Fortschritten, die ihre Mentee macht, freut sich Urech auch über andere Aspekte des Mentorings: «Einerseits lerne ich vieles über verschiedene Kulturen, aber auch über Kommunikation und Einfühlungsvermögen.» Diese Zweiseitigkeit findet man bei allen Projekten des Jugendrotkreuzes, bei denen sich junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren engagieren.