Neue Panoramatafeln geben Einblick in Altdorfs Geschichte
Im Nussbäumli und beim Kulturkloster verweisen neue Panoramatafeln auf 39 markante Altdorfer Gebäude und bieten geschichtliche Einblicke per QR-Code.

Wie die Gemeinde Altdorf mitteilt, verweisen im Nussbäumli und beim Kulturkloster neu zwei Panoramatafeln auf augenfällige Altdorfer Gebäude und geben Einblick in die Geschichte des Urner Hauptorts.
Viele schätzen die Altdorfer Aussichtspunkte beim Restaurant Nussbäumli oder beim ehemaligen Kapuzinerkloster oberhalb des Weinguts zum Rosenberg. Von dort aus lässt sich ein Grossteil des Gemeindegebiets überblicken, wobei verschiedene markante Altdorfer Gebäude ins Auge stechen, etwa das «Hochhaus» beim Fussballplatz, das Telldenkmal oder die Kirche St. Martin.
In der Ferne ragen der Kantonsbahnhof oder das ehemalige eidgenössische Getreidesilo in der Werkmatt hervor. Diese und weitere Punkte – insgesamt 39 an der Zahl – sind nun auf zwei Panoramatafeln im Nussbäumli und beim Kulturkloster aufgeführt.
Interessierte gelangen mit dem Smartphone über einen QR-Code auf Inhalte im «Urikon», dem «Wikipedia für Urner Kultur und Geschichte». Historiker Rolf Gisler-Jauch hat die Hintergründe zu aktuellen und historische Nutzungen der markierten Gebäude zusammengetragen.
Lehrreich für Touristen und Einheimische
Auf Initiative der Tourismuskommission Altdorf und mit der freundlichen Unterstützung der Uri Tourismus AG, der Korporation Uri sowie der Korporationsbürgergemeinde Altdorf hat eine Arbeitsgruppe um Gemeinderat Ruedi Bomatter die Panoramatafeln konzipiert und umgesetzt.
«Mit den Panoramatafeln wollen wir sowohl Touristen als auch Einheimische ansprechen», erklärt Bomatter. «Die Inhalte gehen über die naheliegenden Sehenswürdigkeiten wie etwa dem Rathaus und dem Telldenkmal hinaus und sollen auch weniger bekannte Aspekte der Altdorfer Geschichte in Erinnerung rufen.
Das ermöglicht auch alteingesessenen Altdorferinnen und Altdorfern einen neuen Blick auf Altdorf», ist Bomatter überzeugt.