Der Bahnhistorische Verein Solothurn-Bern möchte eines der ausrangierten «Mandarinli» erhalten. Ende 2019 ging die Ära der leuchtend orangen Züge des Regionalverkehr Bern-Solothurn zu Ende.
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Pendler im unterirdischen Bahnhof von Regionalverkehr Bern Solothurn (RBS) in Bern. - Keystone

Die auffälligen Zugkompositionen waren seit den 1970-er Jahren auf dem RBS-Bahnnetz unterwegs Bei ihrer Einführung galten die Züge als Pionierleistung: das «Mandarinli» war das erste S-Bahn-Fahrzeug der Schweiz. Passagiere mussten nicht mehr zwei Türen passieren, um zum Sitzbereich zu gelangen. Der Direkteinstieg war damals eine Neuheit.

Heute stünden die letzten verbliebenden «Mandarinli» vor einer ungewissen Zukunft, schreibt der Bahnhistorische Verein in einer Mitteilung vom Freitag. Eines der Fahrzeuge möchte der Verein erhalten. Interessierte lädt der Verein am 18. Februar zu einem Informationsabend ein.

Zwei der ausrangierten Fahrzeuge sollen in Afrika ein neues Leben erhalten, genauer gesagt in Madagaskar. Die alten «Mandarinli» wurden durch die neuen «Worbla»-Züge ersetzt. Auch sie erstrahlen in leuchtendem Orange.

http://www.solothurn-bern.ch/

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