Tiefe Stimmbeteiligung zeichnet sich in der Stadt Bern ab

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Fünf Tage vor dem kommenden Abstimmungssonntag hat die briefliche Stimmbeteiligung in der Stadt Bern 11,1 Prozent betragen.

Briefliche Stimmabgabe. - Keystone

Die briefliche Stimmbeteiligung in der Stadt Bern lag fünf Tage vor dem Abstimmungssonntag bei 11,1 Prozent.

Im Vergleich zu den drei vergangenen Abstimmungssonntage liegt dieser Wert klar tiefer, wie eine am Dienstag auf X (ehemals Twitter) publizierte Grafik der Stadt Bern zeigt.

Bei den vergangenen städtischen Abstimmungen im November 2022 und im März sowie Juni 2023 lag die briefliche Stimmabgabe am selben Stichtag jeweils knapp oder sogar deutlich über 20 Prozent, wie der Grafik zu entnehmen ist. Beim Endstand der Stimmbeteiligung sind die Unterschiede jeweils deutlicher.

Im vergangenen Juni nahmen 52,8 Prozent der Stadtberner und Stadtbernerinnen an den Abstimmungen teil.

Damals entschied die Stimmbevölkerung auch über die kantonale Elternzeit. Im März waren es zuletzt 36,4 Prozent, auch da wurde über kantonale Vorlagen entschieden.

Im November 2022 hingegen wurden der Stimmbevölkerung lediglich kommunale Themen unterbreitet, wie am kommenden Sonntag auch. Die Stimmbeteiligung betrug damals am Abstimmungssonntag 32,9 Prozent.

Bern entscheidet Sonntag über das Budget 2024

Bis anhin hätten 9367 Personen brieflich abgestimmt. Damit das Abstimmungscouvert rechtzeitig eintrifft, kann laut der Stadt Bern noch bis am Donnerstag per A-Post abgestimmt werden. Ansonsten bleibt noch der Gang an die Urne übrig.

Am Sonntag entscheidet das Stimmvolk der Stadt Bern über das Budget 2024, den Kauf eines Grundstücks für die Erstellung eines Spielplatzes am Untermattweg und über einen Kredit für den Hochwasserschutz.

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