Spreitenbach nimmt PV-Anlage Schulhaus Seefeld in Betrieb
Die neue PV-Anlage auf dem Schulhaus Seefeld erzeugt rund 160'000 Kilowattstunden Strom pro Jahr und versorgt bis zu 32 Haushalte mit nachhaltiger Energie.
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Wie die Gemeinde Spreitenbach mitteilt, genehmigte die Einwohnergemeindeversammlungen vom 29. November 2022 sowie vom 28. November 2023 einen Verpflichtungskredit für die Erstellung einer Photovoltaikanlage auf dem Schulhaus Seefeld in der Gesamthöhe von 450'000 Franken.
Die Gemeinde freut sich über die erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Photovoltaikanlage auf dem Schulhaus Seefeld. Nach einer intensiven Planungsphase wurde die Anlage mit 400 Modulen und einer Gesamtleistung von 178 Kilowatt-Peak nun fertiggestellt.
Sie wird voraussichtlich rund 160'000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen – ein bedeutender Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung der Gemeinde. Mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 5000 Kilowattstunden pro Jahr gerechnet, können mit der Anlage rund 32 Haushalte mit elektrischer Energie versorgt werden.
Nachhaltige Stromproduktion für die Zukunft
Die auf dem Schulhausdach installierten Module sind in einer Ost-West-Ausrichtung verlegt. Dadurch wird die Stromproduktion über den gesamten Tag verteilt, wodurch Lastspitzen zur Mittagszeit vermieden werden. Ein Grossteil des erzeugten Stroms kann direkt vor Ort genutzt werden, während überschüssige Energie ins Netz eingespeist wird.
Die Gemeindeversammlung vom November 2022 bewilligte für das Projekt einen Verpflichtungskredit von insgesamt 300'000 Franken. Aufgrund gestiegener Materialkosten und der Entscheidung für eine optimierte Flächennutzung musste ein Zusatzkredit von 150'000 Franken beantragt werden.
Die Umsetzung erfolgte durch die Firma Power + Engineering AG, die das Projekt technisch begleitete und die Ausschreibungen koordinierte. Zudem wird ein Förderbeitrag von Pronovo in der Höhe von circa 64'400 Franken erwartet, wodurch sich die Investitionssumme reduzieren dürfte.
Mit der Realisierung dieser Photovoltaikanlage setzt die Gemeinde ein starkes Zeichen für den Klimaschutz und die Energiewende. Die Anlage trägt nicht nur zur Reduktion der CO2-Emissionen bei, sondern ermöglicht auch langfristige Einsparungen bei den Energiekosten.