U16 Elitejuniorinnen des HV Herzogenbuchsee Vizeschweizermeister
Mit dem zweiten Platz in der Schweizermeisterschaft auf höchster Nachwuchsstufe erzielen die Buchserinnen einen weiteren Grosserfolg.
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Das mit vielen Talenten gespickte Team um das Trainertrio Sandra Schneider, Nora Rohde und Fabian Bilger hat in der Qualifikation und Finalrunde jeweils den zweiten Platz belegt und stand damit absolut verdient im Final.
Die Finalgegnerinnen aus Zug lagen in der Qualifikation auf dem ersten Platz und sind entsprechend als Favoritinnen in das Finale gestiegen. Doch das von den Trainern hervorragend eingestellte und aufspielende Buchser Team machte nie den Eindruck sich den Zugerinnen unterordnen zu wollen.
Phasenweise lag man im Hinspiel gar mit 10 Toren in Front und ging mit einem Viertorevorsprung (30:26) ins Rückspiel vom Sonntagnachmittag auswärts nach Muri. Dort knüpften die Buchserinnen nahtlos an die Leistung vom Mittwoch an. Bis 10 Minuten vor Schluss und dem Stand von 23:26 aus HVH-Sicht verwalteten die Buchserinnen ihren Hinspielvorsprung spielerisch und taktisch souverän. Auch noch in der 55 Minuten war der HVH theoretisch noch Schweizermeister. Dies bevor dann in der Schlussphase die Zugerinnen Lunte rochen und den Buchserinnen den Titel noch sozusagen vor der Nase wegschnappten. Sehr bitter für die HVH-Spielerinnen, dass diese Leistung schlussendlich nicht mit der Krönung belohnt wurde.
Stolze Leistung
Die Spielerinnen und das Trainerteam dürfen berechtigterweise stolz sein auf diese absolut verdiente Silbermedaille. Das Team beeindruckte über weite Teile der beiden Spiele mit Cleverness, Ruhe und Selbstvertrauen. Vorne mit vielen gut herausgespielten Toren und schönen Einzelaktionen auf mehrere Spielerinnen verteilt. Auch hinten liess man sich selten gegen die körperlich robusten und grossen Gegnerinnen aus dem Konzept bringen, sondern hielt sie von der Gefahrenzone fern.
Für gleich mehrere der Buchser U16-Elitejuniorinnen war ein solches Meisterschaftsfinale kein Neuland. Bereits vor zwei Jahren stellten sie das Gerüst im damaligen U14-Team, welches im Finale gegen LC Brühl Schweizermeister wurde. Zwei Jahre später und eine Altersstufe höher durften sich diese jungen Frauen vom HVH gegen LK Zug erneut in der nationalen Spitze einreihen.
Dieser erneute Erfolg einer HVH-Nachwuchsmannschaft zeigt eindrücklich, dass man im Oberaargau auch etwas abseits der absoluten Handballhochburgen ausserordentliche Nachwuchsarbeit leisten und sich in die nationaln Handballspitze spielen kann.
Der HV Herzogenbuchsee setzt darauf immer wieder mit Nachwuchsleuten aus der Region Oberaargau den Stamm ihrer Aktivmannschaften bilden zu können. Dass dies Früchte tragen und man damit erfolgreich sein kann, konnte mit der ersten Damenmannschaft bewiesen werden. Diese hat sich in den letzten Jahren erfolgreich in der obersten Schweizer Liga etablieren können. Daher umso erfreulicher zu sehen, dass mit dieser U16-Equipe eine weitere Generation an Talenten mit dem Zeugs zu Spitzenspielerinnen heranreift.