Duggingen

Gemeinde Duggingen macht auf Amphibienwanderung aufmerksam

Gemeinde Duggingen
Gemeinde Duggingen

Laufental,

In Duggingen ist ab dem 12. März 2025 mit der Amphibienwanderung zu rechnen. Autofahrer werden gebeten, Tempo 30 einzuhalten.

Blick auf die Gemeinde Duggingen mit der Stadt Basel im Hintergrund.
Blick auf die Gemeinde Duggingen mit der Stadt Basel im Hintergrund. - Nau.ch / Werner Rolli

Wie die Gemeinde Duggingen berichtet, werden die Tage länger und sobald in feuchten Nächten die Temperaturen wenige Grad über der Nullgrad-Grenze liegen, beginnen verschiedene Amphibien (Frösche, Kröten und Molche) ihre Laichplätze aufzusuchen.

Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass mit der Wanderung ab dem 12. März zu rechnen ist. Weil die Temperaturen in Wellen verlaufen, sind die Bedingungen für die Wanderung nicht durchgehend gut, Temperaturen ab fünf Grad Celsius und zusätzlicher Regen sind die idealen Voraussetzungen für die Wanderung der Amphibien.

Die in der Schweiz gefährdeten Amphibienarten legen auf ihrem Weg vom Winterquartier zum Laichgewässer Strecken von mehreren hundert Metern bis zu einigen Kilometern zurück. Dabei sind sie wie jedes Jahr oft gezwungen, Wege und Strassen zu überqueren und werden von Fahrzeugen in Massen überrollt.

Helferinnen und Amphibien sind nun auf die Rücksicht der Autofahrer angewiesen. Wird im ganzen Dorf das obligatorische Tempo 30 eingehalten, und werden die Tiere nicht direkt überfahren, haben sie nur so auf den Strassen eine Chance zu überleben, sobald aber schneller gefahren wird, werden die Amphibien trotzdem von dem entstehenden Luftdruck getötet.

Gemeinsam für den Schutz wandernder Amphibien

Auch im Jahr 2025 werden die von der Wanderung am meisten betroffenen Zugstellen mit Schildern gekennzeichnet sein. Die bekannten und am meisten betroffenen Zugstellen im Dorf sind Oberdorf/Hollengarten, Bünenmatt/Bündtenmattwg, Herrenburg, alles Im Letten, Lehenacker, Brunngasse, Brunngasacker und Bärenfelsweg.

Alle, die gerne zum Amphibienschutz im Dorf beitragen wollen, sind herzlich willkommen. Vielleicht bei einem nächtlichen Spaziergang im Dorf, zu den von der Wanderung am meisten betroffenen Abendstunden ab circa 19.30 bis 21Uhr, den Amphibien bei der Überquerung der Strassen behilflich zu sein.

Wichtig wäre es vor allem die Amphibien von den Strassen zu entfernen, dazu die Tiere einfach in der jeweiligen Richtung, in der der Kopf der Tiere zeigt, von der Strasse in Sicherheit bringen und sie haben so gleich eine grössere Chance ihr angestrebtes Ziel unbeschadet zu erreichen.

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