Lützelmurg wird für Hochwasser fit gemacht
In Aadorf startet der Kanton Mitte April 2025 die Arbeiten zum Hochwasserschutz an der Lützelmurg. Das Gerinne wird erweitert und die Ufer ökologisch gestaltet.

Mitte April 2025 beginnen die Installations-und ersten Sondierungsarbeiten bei der Lützelmurg auf dem Areal der Griesser AG in Aadorf, berichtet die Gemeinde Aadorf.
Um den Hochwasserschutz zu gewährleisten, plant das Amt für Umwelt die Sanierung des Lützelmurg-Abschnittes zwischen der Mündung des Dorfbaches Ettenhausen und dem Doleneinlauf auf einer Länge von rund 200 Metern.
Am linken Ufer wird der Hochwasserschutz durch eine Kombination aus einem Erddamm (oberes Teilstück) und einer Betonmauer (unteres Teilstück) sichergestellt. Im Bereich des Doleneinlaufes und beim rechtsufrigen Anschluss an die Fabrikhalle wird provisorisch bis zum Dolenneubau mit schweren Betonelementen («Legosteine») gearbeitet.
Naturnaher Ausbau und ökologische Aufwertung
Auf der gesamten Länge wird das Gerinne des Gewässers soweit aufgeweitet, dass ein Hochwasser, das statistisch gesehen alle 300 Jahre vorkommt, schadlos abgeleitet werden kann.
Begleitend werden die Ufer und Böschungen naturnäher gestaltet und die fünf bestehenden Rundholz-Schwellen durch ökologisch durchgängige Sohlschwellen aus Natursteinblöcken ersetzt.
Die Wasserbauarbeiten direkt in der Lützelmurg starten sobald die Schonzeiten für die Lützelmurg Ende April auslaufen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober.
Da die Lützelmurg bis zur Mündung des Dorfbaches Ettenhausen ein Kantonsgewässer ist, ist der Kanton Bauherr des Hochwasserschutzprojektes für das Griesser-Areal.