Der KTV Muotathal verliert das Spitzenspiel

Handball KTV Muotathal
Handball KTV Muotathal

Schwyz,

Zum ersten Mal in dieser Saison mussten sich die Handballer des KTV Muotathal geschlagen geben. Gegen Dagmersellen unterlagen sie im Spitzenkampf mit 24:29.

Best-Player Alex Suter erzielte einige sehenswerte Treffer.
Best-Player Alex Suter erzielte einige sehenswerte Treffer. - KTV Muotathal

Die Muotathaler wollten ihre Siegesserie fortsetzen und auch im Spitzenkampf gegen Dagmersellen weiterhin ungeschlagen bleiben. Trainer Kasmauskas betonte schon vor dem Spiel, dass es eine starke Leistung seines Teams braucht und jenes Team wahrscheinlich gewinnen wird, welches diesen Sieg mehr will.

In der Startphase lag der Vorteil eher auf Seiten der Gäste. Die Luzerner starteten furios und konnten nach acht Minuten mit bis zu drei Tore davonziehen. Doch die Muotathaler liessen sich davon nicht beeindrucken, spielten ihr schnelles Spiel aus und konnten so den Gegner mehrere Male überrennen und ihrerseits in Führung gehen.

Doch kurz vor der Pause schafften es die Luzerner, den Vorsprung wieder bis auf drei Tore zu vergrössern und beim Stand von 14:17 wurden die Seiten gewechselt.

Zu viele Fehler und zu viele Chancen liegen gelassen

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber gewillt, diesen Rückstand aufzuholen, denn drei Tore sind im Handball ja bekanntlich nichts. Der KTV schaffte dann in der 39. Spielminute den Anschlusstreffer zum 17:18.

Dagmersellen hatte aber postwendend eine Antwort parat und brachte den siebten Feldspieler. «Im Sieben gegen Sechs bekamen wir in der Abwehr einfach keinen richtigen Zugriff mehr», analysierte Best-Player Alex Suter nach dem Spiel.

So konnte Dagmersellen seinen Vorsprung wieder ausbauen und am Ende unterlag der KTV mit 24:29.

«Heute haben wir zu viele Fehler gemacht. Dagmersellen hat einen starken Torwart, doch trotzdem haben wir zu viele gute Chancen liegengelassen», zeigte sich Suter nach dem Spiel enttäuscht.

«Dagmersellen wollten diesen Sieg unbedingt und wir haben nicht mit derselben Konsequenz dagegengehalten. Zudem lag das Glück auch eher auf Seiten der Gegner, Abpraller zum Beispiel landeten oft direkt in den Händen unserer Gegner.»

Spiel abhacken und weiterarbeiten

Irgendwann einmal reisst leider jede Siegesserie. Der KTV zeigte gegen Dagmersellen sicher nicht sein bestes Spiel, doch trotzdem war er nahe dran. Dank dem um fünf Tore besseren Torverhältnis liegt er immer noch vor dem TV Dagmersellen.

Nun gilt es, die richtigen Lehren aus diesem Spiel zu ziehen und es kommende Woche gegen Emmen wieder besser zu machen. Die Luzerner sind momentan noch ungeschlagen und es wird bestimmt nicht einfach, Emmen zu bezwingen.

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